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Kuss zwischen zwei Frauen sorgt für Boykott: Mehrere Länder wollen "Lightyear" nicht zeigen

Disney-Film Boykott wegen eines Kusses: Nachdem die Vereinigten Arabischen Emirate den Film "Lightyear" wegen einer Kussszene zwischen zwei Frauen bereits verboten hatten, ziehen nun weitere Länder nach. Doch Disney bleibt hart.

Bekannt wurde Buzz Lightyear einst durch die "Toy Story"-Filme, in denen sich der animierte Astronaut in die Herzen der Kinder spielte. Kein Wunder also, dass die berühmte Figur einen eigenen Film erhielt. Doch das Prequel, das vom Ursprung der Buzz-Lightyear-Actionfigur erzählt, sorgt nun vor allem wegen eines Kusses für Aufregung: Eine Szene, in der zwei sich küssende Frauen zu sehen sind, war für die Vereinigten Arabischen Emirate Grund genug, den Animationsfilm nicht in den Kinos zu zeigen. Nun haben sich dem Boykott auch andere Länder angeschlossen.

Die Aufsichtsbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate hatte ihre Entscheidung bereits am Montag mit einem Verstoß der "Standards des Landes für Medieninhalte" begründet. Doch nun wird der Film auch in weiteren mehrheitlich muslimischen Ländern nicht gezeigt. Medienberichten zufolge haben sich auch Ägypten und Saudi-Arabien dazu entschieden, den Film um den besten Freund von Cowboy-Puppe Woody nicht zuzulassen. Die Filmzensurbehörde von Malaysia erklärte, dass "Lightyear" nicht gezeigt würde, wenn die Szenen im Film blieben. Weitere Länder, die den Film nicht zulassen, sind unter anderem Syrien, Libanon, Irak und Oman.

Disney bleibt in der Frage derweil hart: Das Medienunternehmen lehnt es weiterhin ab, die Szene nachträglich zu entfernen. In den deutschen Kinos startet "Lightyear" ab Donnerstag, 16. Juni.

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