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Nach Interview: Woody Allen dementiert Rückzugspläne

"Nicht die Absicht, sich zur Ruhe zu setzen" Am Wochenende berichtete eine spanische Zeitung, dass Woody Allen darüber nachdenke, in Rente zu gehen. Nun zieht der umstrittene Kult-Regisseur die Aussage in einem Statement zurück.

"Ich glaube, es ist ein guter Moment zum Aufhören": So wurde Woody Allen am Wochenende von der spanischen Zeitung "La Vanguardia" zitiert. Sein 50. Film, der den Arbeitstitel "Wasp 22" trägt, sei wohl sein letzter, hieß es weiter. Stattdessen wolle er sich auf seine Tätigkeit als Autor konzentrieren.

Nun lässt der Regisseur seine Rückzugsaussagen widerrufen: "Woody Allen hat nie gesagt, dass er sich in Rente begibt, und er hat auch nicht gesagt, dass er einen neuen Roman schreiben wird", heißt es in einem Statement, das den Magazinen "Indiewire" und "Vanity Fair" vorliegt.

"Er sagte, dass er darüber nachdenkt, keine Filme mehr zu machen, da er Filme, die direkt oder sehr schnell auf Streaming-Plattformen veröffentlicht werden, nicht so gerne macht, da er ein großer Liebhaber des Kinoerlebnisses ist." Er habe aber nicht die Absicht, sich zur Ruhe zu setzen, sondern freue sich sehr darauf, in Paris seinen 50. Film zu drehen.

Woody Allen: Sein neuer Film wird auf Französisch gedreht

Die Dreharbeiten sollen in wenigen Wochen starten. Das Projekt wird komplett in französischer Sprache gedreht. Seit der Komödie "What's Up, Tiger Lily?" aus dem Jahr 1966 entwickelte sich Allen einer der wichtigsten Regisseure weltweit. Unter anderem gewann er vier Oscars. Seine lakonischen Großstadtarbeiten wie "Manhattan" (1979) und "Der Statdneurotiker" (1977) zählen zu den großen Klassikern der Filmgeschichte.

Seit Anfang der 1990er-Jahre stehen indes Anschuldigungen im Raum, Allen habe sich an seiner damals erst siebenjährigen Adoptivtochter Dylan Farrow vergangen. Die Anschuldigungen, die erstmals im Sorgerechtsstreit mit seiner damaligen Frau Mia Farrow erhoben wurden und im Zuge der "MeToo"-Debatte neu aufflammten, hat der Filmemacher stets zurückgewiesen.

Zu einem Verfahren kam es infolge eines entlastenden rechtsmedizinischen Gutachtens nicht. Einige Stars distanzierten sich dennoch von dem umstrittenen Star-Regisseur.

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