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Oscars 2021: Hier können Sie die Gewinnerfilme sehen

Im Kino oder beim Streamingdienst? Wir zeigen Ihnen, wo es die Oscar-Gewinner zu sehen gibt.

Eine Oscar-Verleihung in Pandemie-Zeiten, das heißt auch: Die meisten Filme, die in Los Angeles abräumten, sind hierzulande noch nicht in den Kinos gestartet. Wir verraten Ihnen, wo und wann Sie "Nomadland", "Soul" und Co. sehen können.

"Nomadland"

"Nomadland" war der große Gewinner des Abends: bester Film, beste Regie (Chloé Zhao), beste Hauptdarstellerin (Frances McDormand). McDormand spielt in dem berührenden Drama eine Frau, die nach dem Tod ihres Mannes als moderne Nomadin durch die USA reist, auf der Suche nach sich selbst und nach dem Versprechen des American Dream. Der Film sollte in Deutschland bereits im Februar in den Kinos anlaufen, hat aber aktuell keinen Starttermin mehr. Geplant ist, dass er in die Kinos kommt, sobald diese öffnen.

"The Father"

Anthony Hopkins als verwirrter, alter Mann in einem cleveren Thriller: Für diese Leistung wurde der 83-Jährige als bester Schauspieler geehrt, an der Seite von Olivia Colman in "The Father". Der Film, der auch die Auszeichnung für das beste adaptierte Drehbuch erhielt, startet voraussichtlich am 13. Mai in den deutschen Kinos.

"Soul"

Was passiert eigentlich mit unserer Seele, wenn wir sterben? Und was, wenn wir zwar tot sind, uns damit aber nicht abfinden wollen? Der Animationsfilms "Soul" beantwortet diese Fragen auf humorvolle und vor allem sehr berührende Art und Weise. Das Werk aus dem Hause Pixar wurde als bester Animationsfilm ausgezeichnet, auch die Musik von Trent Reznor, Atticus Ross und Jon Batiste erhielt einen Oscar. "Soul" ist beim Streamingdienst Disney+ abrufbar sowie auf DVD und Blu-ray erhältlich.

"Minari - Wo wir Wurzeln schlagen"

Wie "Nomadland" dreht sich auch "Minari - Wo wir Wurzeln schlagen" um die Suche nach dem amerikanischen Traum. Im Zentrum des Films steht eine südkoreanische Familie, die im Arkansas der 80er-Jahre nach ihrem persönlichen Glück strebt. Yuh-Jung Youn, die in dem Film von Lee Isaac Chung die Rolle der Großmutter übernommen hat, wurde für ihre Leistung als beste Nebendarstellerin geehrt. "Minari - Wo wir Wurzeln schlagen" startet am 8. Juli in den deutschen Kinos.

"Judas and the Black Messiah"

Daniel Kaluuya spielt im Historiendrama "Judas and the Black Messiah" den Black-Panther-Aktivisten Fred Hampton, der 1969 in Chicago in seinem Bett von Polizisten erschossen wurde. In den USA wurde der Film von Shaka King gleichzeitig im Kinos und beim Streamingdienst HBO Max veröffentlicht, ein deutscher Kinostarttermin ist noch nicht bekannt. Man wolle den Film so bald wie möglich in die Filmtheater bringen, heißt es auf der Seite des Verleihs Warner.

"Mank"

Mit zehn Nominierungen war "Mank" als großer Favorit ins Rennen gegangen, am Ende gewann der Film jedoch nur für die beste Kameraarbeit sowie für das Produktionsdesign. Gary Oldman spielt in dem Drama von David Fincher den Drehbuchschreiber Herman J. Mankiewicz, der an der Arbeit zu "Citizen Kane" zu zerbrechen droht. "Mank" ist bei Netflix im Programm.

"Der Rausch"

In "Der Rausch" macht Mads Mikkelsen ein ungewöhnliches Experiment: Zusammen mit ein paar Kollegen beschließt der Lehrer, fortan nur noch angetrunken durchs Leben zu gehen. "Der Rausch" des Dänen Thomas Vinterberg ("Die Jagd") wurde in Los Angeles als bester internationaler Film ausgezeichnet und soll am 15. Juli in unsere Kinos kommen.

"Ma Rainey's Black Bottom"

Anders als von vielen erwartet wurde der verstorbene Chadwick Boseman für seine Rolle in "Ma Rainey's Black Bottom" nicht als bester Nebendarsteller geehrt. Das Musikdrama, das von einer Aufnahmesession der Blues-Legende Ma Rainey erzählt, wurde für das beste Kostümdesign sowie für das beste Make-up und die besten Frisuren ausgezeichnet. "Ma Rainey's Black Bottom" steht bei Netflix zum Abruf bereit.

"Mein Lehrer, der Krake"

Ebenfalls bei Netflix zu sehen: "Mein Lehrer, der Krake", ausgezeichnet als bester Dokumentarfilm. Der Beitrag aus Südafrika handelt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem Naturfilmer Craig Foster und einem Oktopus-Weibchen. Regie führten Pippa Ehrlich und James Reed.



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