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Regisseur Jean-Luc Godard ist tot

Im Alter von 91 Jahren Der Franzose Jean-Luc Godard gilt als einer der einflussreichsten Regisseure der Filmgeschichte und prägte mit Werken "Außer Atem" die Kinowelt. Nun verstarb er im Alter von 91 Jahren.

Von den Kritikern wird Jean-Luc Godard zu den einflussreichsten Regisseuren der Filmgeschichte gerechnet. Als Begründer der sogenannten "Nouvelle Vague" beeinflusste er besonders in den 1960er Jahren mit seinen gesellschaftskritischen Werken nachhaltig das Kino. Am Dienstag ist Godard im Alter von 91 Jahren gestorben. Dies meldete zunächst die französische Tageszeitung "Libération". Danach bestätigte das Medium "Le Monde" seinen Tod und berief sich auf Informationen aus dem Familienkreis des Filmemachers.

Godard wurde 1930 in Paris geboren, sein Vater war Augenarzt und seine Mutter kam aus einer Bankiersfamilie. Er wuchs mit drei Geschwistern in der Schweiz, der Heimat seines Vaters, auf. Im Jahr 1943 kehrte die Familie nach Frankreich zurück. 1952 arbeitete Jean-Luc Godard als Kritiker für die Zeitschrift "Cahiers du Cinéma". Zwei Jahre später drehte er seinen ersten eigenen Film "Opération Béton". Durch seine erstklassigen Werke wie "Außer Atem" (1960), "Die Verachtung" (1963) und "Elf Uhr nachts" (1965) revolutionierte er die Filmwelt und inspirierte unter anderem Woody Allen und Quentin Tarantino. 2010 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk.

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