Regisseur verrät: Bösewichte dürfen in Filmen kein iPhone nutzen

Der Mörder ist immer der Gärtner? Nein - der Mörder ist immer der Typ, der kein iPhone hat. Das behauptet zumindest Regisseur Rian Johnson.

Der Mörder ist immer der Gärtner? Nein - der Mörder ist immer der Typ, der kein iPhone hat. Das behauptet zumindest Regisseur Rian Johnson.

Im Film "Knives Out" dreht sich alles um die Frage, welches Mitglied seiner verkommenden Familie den greisen Patriarchen und Bestsellerautor Harlan Thrombey getötet hat - oder ob es nicht vielleicht doch Selbstmord war. Im Videointerview mit dem Magazin "Variety" gab Regisseur Johnson nun einen Hinweis darauf, wie man den Kreis der möglichen Täter zumindest hätte eingrenzen können: Bösewichte, verriet Johnson, dürfen nie ein iPhone nutzen.

"Ich weiß nicht, ob ich das sagen sollte oder nicht", erklärt Johnson. "Nicht weil es lüstern ist oder so, aber weil es den nächsten Krimi, den ich schreiben werde, versaut. Aber egal, ich sage es, weil es sehr interessant ist: Apple erlaubt dir, dass du iPhones in deinen Filmen nutzt, aber - und das ist entscheidend, wenn du jemals einen Krimi siehst - Bösewichte dürfen vor der Kamera kein iPhone haben." Jeder Filmemacher, der jemals einen Bösewicht in einem seiner Filme habe, werde ihn nach dieser Aussagen sicher töten wollen, scherzt Johnson.

Für ihn selbst könnte das Ausplaudern des iPhone-Geheimnisses tatsächlich zum Problem werden. Denn Johnson arbeitet derzeit an einer Fortsetzung von "Knives Out" und dürfte wohl peinlich genau darauf achten, dass die Zuschauer nicht erkennen, welcher der Tatverdächtigen ein Smartphone aus dem Hause Apple nutzt.