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Respekt für diese Frauen! - Das sind die Kino-Highlights der Woche

"Respect", "Encanto" und "Resident Evil: Welcome to Raccoon City": Das sind die Kino-Neustarts am 25. November.

Diese Liste ist legendär: 2004 veröffentlichte der "Rolling Stone" seine "500 größten Songs aller Zeiten", vor ein paar Monaten folgte das überfällige Update. Dafür durften über 250 musikaffine Menschen ihre eigenen Top-50-Songs einreichen - und sie waren sich offenbar einig. Der großartigste Song aller Zeiten ist ein Werk, das für mehr steht als nur Musik, der Hit einer Black-Music-Ikone, die sich den Beinamen "Queen of Soul" redlich verdiente: Aretha Franklin und das Lied "Respect", welches zu einer Hymne der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung wurde, ist für die Musikzeitschrift die Nummer eins. Das Biopic "Respect" erzählt nun von Franklins Leben - und von der Entstehung ihres größten Hits. Der Film ist eines der Kino-Highlights der Woche, zusammen mit dem Animationsspaß "Encanto" und dem Horror-Streifen "Resident Evil: Welcome to Raccoon City". Drei Filme, in denen starke Frauen die Hauptrollen spielen.

Respect

Man nehme eine Musiklegende, drehe einen Film über deren Leben - und am Ende gibt's den Oscar: So lief das bereits für Jamie Foxx (Ray Charles in "Ray", 2005) und Rami Malek (Freddie Mercury in "Bohemian Rhapsody", 2019). Auf ähnliche Meriten - es wäre ihr zweiter Goldjunge nach "Dreamgirls" - darf auch Jennifer Hudson hoffen, die im schlicht "Respect" betitelten Biopic nun die legendäre Soul-Queen Aretha Franklin verkörpert.

Tatsächlich geht es im Werk von Regisseurin Liesl Tommy viel um Respekt oder die Ermangelung desselben. Im chronologisch erzählten Film sagt sich Aretha von ihrem ersten und gewalttätigen Ehemann los, nabelt sich von ihrem autoritären Vater (Forest Whitaker) ab und tritt für die Bürgerrechte der Schwarzen ein. Daneben erzählt der Film noch von den musikalischen Verdiensten der US-Amerikanerin - ziemlich viel Stoff für einen Zweieinhalbstünder. Weil die einzelnen Aspekte recht zügig abgehandelt werden, fällt es schwer, mit der Hauptfigur mitzufühlen.

Umso beeindruckender sind dafür die Musiksequenzen, denen Liesl Tommy viel Platz einräumt. Von Improvisationen bei Studio-Sessions bis hin zu bombastischen Live-Auftritten: Sobald die Musik einsetzt, ist auch Oscar-Gewinnerin Jennifer Hudson voll in ihrem Element. Dafür sorgte übrigens die 2018 verstorbene Aretha Franklin persönlich: Sie wählte noch zu Lebzeiten Jennifer Hudson als Hauptdarstellerin des Films aus.

Encanto

"Wir wollten die komplexe Dynamik in großen Familien feiern und versuchen zu verstehen, wie sie wirklich funktionieren. Wie gut kennen wir unsere Familien? Wie gut kennen sie uns?", sagt Regisseur Byron Howard über seinen neuen Film "Encanto". Klingt nach anstrengender Therapiesitzung. Weil aber "Encanto" ein Disney-Film ist, noch dazu ein kunterbunter Animationsspaß voller Musik und in der Tradition des Magischen Realismus, regiert hier Lebensfreude statt Psychocouch.

"Encanto" bedeutet "Charme" oder "Zauber" auf Spanisch und ist hier auch der Name jenes magischen Ortes irgendwo in den Bergen Kolumbiens, an dem Familie Madrigal lebt. Jedes der Familienmitglieder hat eine einzigartige Gabe - Luisa ist stark, Isabela wunderschön, Antonio kann gar mit Tieren sprechen. Nur Mirabel ist ganz normal - anders als ihre Geschwister hat sie zu ihrem fünften Geburtstag keine besonderen Fähigkeiten erhalten. Nun ist sie eine Teenagerin und zweifelt daran, ob sie in diese außergewöhnliche Familie überhaupt noch gehört oder ob ihr Platz nicht vielleicht woanders ist. Dann aber schlägt auch Mirabels große Stunde: Als das magische Zuhause ihrer Familie in Gefahr ist, muss das Mädchen zeigen, was wirklich in ihr steckt.

Resident Evil: Welcome to Raccoon City

"The Final Chapter" lautete der Untertitel des 2017 erschienenen sechsten Films der "Resident Evil"-Reihe mit Milla Jovovich in der Hauptrolle. Nun geht's wieder von vorne los. Im Reboot der Computerspielverfilmung dreht sich diesmal alles um Claire Redfield - in Teil vier, "Afterlife", noch von Ali Larter und nun von Kaya Scodelario gespielt. "Resident Evil: Welcome to Raccoon City" basiert auf den ersten beiden Capcom-Games und "geht zurück zum Ursprung des Bösen", wie der Verleih ankündigt.

Trotz Waschbär ("Raccoon") im Titel geht es in dem Film des Briten Johannes Roberts ("47 Meters Down"-Reihe) alles andere als kuschelig zu. Die Spielverfilmung geht zurück ins Jahr 1998, in eine Stadt, die am Boden liegt und in der nun das Böse regiert. In Raccoon City war einst das Pharmaunternehmen Umbrella Corporation der größte Arbeitgeber, mittlerweile aber hat der Konzern die Stadt verlassen. Geblieben ist eine verseuchte Ödnis, unter deren Oberfläche das düstere Erbe finsterer Experimente lauert. In diese Stadt, in der sie einst aufwuchs, kehrt Claire Redfield nun zurück. Und sie will herausfinden, was in Raccoon City wirklich geschah.