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Was, bitteschön, ist Weihnachten?!

Ein ganzes Dorf hat Weihnachten vergessen. Kann Elise herausfinden, was es mit dem 24. Dezember auf sich hat? Mit viel Humor sorgt das norwegische Kindermärchen "Elise und das vergessene Weihnachtsfest" für eine besinnliche Kinostunde.

Weihnachten ist für viele die märchenhafteste Zeit im Jahr. Doch was, wenn sich niemand mehr an das besinnliche Fest erinnert? Der knapp einstündige norwegische Film "Elise und das vergessene Weihnachtsfest" widmet sich einem kleinen Dorf, in dem kein Weihnachten gefeiert wird - weil sich die Bewohner schlicht nicht mehr an den besonderen Abend erinnern können.

Die Dorfbewohner vergessen einfach alles: ihren Namen, ihren Schlafplatz und manchmal sogar ihre Hose. Auch das kleine Mädchen Elise (Miriam Kolstad Strand) vergisst jeden Tag, wo sie zuletzt ihre Schuhe hingestellt hat. Doch am 24. Dezember wacht sie mit einem merkwürdigen Gefühl auf. "Ich glaube, der 24. ist ein ganz besonderer Tag", ist das Mädchen sich sicher. Doch ihre Bemühungen, herauszufinden, was an dem Tag denn nun so besonders ist, trifft auf keine offenen Ohren. "Alles, was man vergisst, ist auch nicht erinnernswert", hört sie nur.

"Was soll denn daran froh sein, nachts zu weinen?"

Doch dann stolpert ein Mann von außerhalb des Dorfes in den Laden ihres Vaters (Christian Skolmen) und wünscht ihnen "Frohe Weihnachten". Elises Vater wundert sich: "Komischer Typ. Was soll denn daran froh sein, nachts zu weinen?" Doch Elise weiß: Sie muss herausfinden, was es mit dem Tag auf sich hat. Mit einem verstaubten Adventskalender unter dem Arm macht sie sich auf die Suche nach Antworten und begegnet dem Mann aus dem Laden, Tischler Andersen (Trond Espen Seim). Kann er ihr sagen, was es mit dem Kalender auf sich hat? Warum kann sich niemand im Dorf erinnern? Und kann der Weihnachtsmann (Anders Baasmo Christiansen) das Fest wieder in das kleine Dorf bringen?

Mit einer durchaus einfachen, aber deswegen nicht weniger hinreißenden Geschichte zaubert Regisseurin Andrea Eckerbom ein kurzweiliges und magisches Vorweihnachtsvergnügen auf die Leinwand. Der Nummer-eins-Kinoerfolg aus Norwegen vereint winterliche Szenen mit viel Humor und Slapstick und einer durchweg sympathischen Besetzung, allen voran der entzückenden Hauptdarstellerin Miriam Kolstad Strand. "Elise und das vergessene Weihnachtsfest" ist also genau das Richtige, um sich kurz vor Weihnachten berieseln zu lassen.