"Wonder Woman 1984" startet erst an Weihnachten

Eine Superheldin könnten die Welt gerade gut gebrauchen - doch "Wonder Woman" lässt auf sich warten.

Die Superheldenfortsetzung "Wonder Woman 1984" startet nicht wie geplant bereits im Oktober. Am Wochenende kündigte das Studio Warner Bros. an, den Film auf Weihnachten zu verschieben - zumindest in den USA. Ein neuer deutscher Starttermin wurde zwar noch nicht kommuniziert, allerdings ist davon auszugehen, dass sich Fans der Reihe hierzulande ebenfalls noch bis voraussichtlich 24. Dezember gedulden müssen. In einer Stellungnahme erklärte Regisseurin Patti Jenkins: "Weil ich weiß, wie wichtig es ist, euch diesen Film auf die große Leinwand zu bringen. Damit wir alle das Erlebnis miteinander teilen können, hoffe ich darauf, dass es euch nicht allzu viel ausmacht, noch ein wenig länger zu warten."

Ein möglicher Grund für die Verschiebung könnten die mauen Einspielergebnisse von "Tenet" in den USA sein. Der Film, der ebenfalls aus dem Hause Warner stammt, spielte weltweit zwar bereits mehr als 200 Millionen US-Dollar ein, davon allerdings nur einen Bruchteil in den pandemiegeplagten USA.

Der erste Teil der "Wonder Woman"-Reihe, der 2017 in den Kinos lief, spielte größtenteils noch zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Für die Fortsetzung macht die von Gal Gadot gespielte Titelheldin eine Zeitreise in die 80-er, wo sie es mit den Schurken Maxwell Lord und Cheetah aufnehmen. Maxwell ist ein Geschäftsmann, der aber mehr als nur den nächsten Deal im Sinn hat; und hinter Cheetah steckt Barbara Ann Minerva, zunächst die Freundin der Heldin, später ihre Widersacherin. Während der Kalte Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion tobt, kommt es zum Showdown der Superhelden und Superschurken.