35.000 Fans feiern ausgelassen beim Highfield Festival am Störmthaler See

Headliner waren in diesem Jahr beim Festival in der Nähe von Leipzig keine Geringeren als Deichkind, Electric Callboy, K.I.Z., Kontra K, Bilderbuch und Clueso

Großpösna

Das Highfield Festival startete am Freitag offiziell in seine 26. Ausgabe. Seit 1998 findet das beliebte Festival jährlich am Störmthaler See bei Leipzig in Großpösna statt. (Mit Ausnahme der Coronapandemie) In diesem Jahr haben sich vom 15. August bis 17. August Topacts wie Deichkind, Bilderbuch, K.I.Z., Nina Chuba, Electric Callboy, Kontra K, Clueso und viele mehr angekündigt. Musikalisch bedient das Festival von Rock bis Pop verschiedene Genre und ist damit das Größte Festival in Sachsen.

Erste Gäste kamen am Donnerstag

Der Campingplatz begrüßte die ersten Gäste bereits am Donnerstagmorgen. Insgesamt hat das Festival eine Kapazität von bis zu 35.000 Gästen, die entweder im normalen Campground oder dem "Grüner Wohnen" übernachten können. 

Krasse Headliner und dazwischen eine Chemnitzer Band

Als Headliner wurden am Freitagabend: Deichkind und Kontra K, am Samstagabend Bilderbuch und Electric Callboy und am Sonntagabend Clueso und K.I.Z. von der Menge gefeiert. Auch die Chemnitzer Band "Blond" spielte am Freitagnachmittag auf der Mainstage und begeisterte die Zuschauenden. 

Trotz Brand im letzten Jahr: Auch diesmal steht ein Riesenrad auf dem Festivalgelände

Im vergangenen Jahr machte das Festival vor allem durch das brennende Riesenrad auf sich aufmerksam. (BLICK.de berichtete) Auch 2025 gibt es wieder ein Riesenrad, diesmal jedoch mit angepasstem Sicherheitskonzept, wie der Veranstalter FKP Scorpio mitteilte. Man habe den Riesenradbetreiber gewechselt. Kritik dafür gibt es vor allem von Betroffenen, die teilweise schwerverletzt 2024 im Krankenhaus landeten, wie MDR berichtete. Es habe einen "komischen Beigeschmack", dass es nach so kurzer Zeit wieder ein Riesenrad gäbe, als hätte man die Situation nicht ernst genug genommen. 

Die Staatsanwaltschaft Leipzig teilte mit, dass das Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung andauere. Zwei von 24 Gondeln des Fahrgeschäftes waren voriges Jahr ausgebrannt. Einer ersten Einschätzung zufolge war Material unterhalb des Riesenrades in Brand geraten. 

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