42-Jähriger nach schwerer Brandstiftung in Silvesternacht in Untersuchungshaft

Haftbefehl nach mutmaßlichem Feuer im Hotel – Schaden rund 70.000 Euro

Leipzig

Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zum Hotelbrand in der Silvesternacht in der Leipziger Innenstadt führten zur Verhaftung eines 42-Jährigen, der im dringenden Verdacht steht, Feuer gelegt und dabei den möglichen Tod von mehreren Hotelgästen billigend in Kauf genommen zu haben.

Einsatzkräfte rücken zu Hotel in der Leipziger Innenstadt aus

Die Polizeidirektion Leipzig berichtete in ihrer ersten Medieninformation des neuen Jahres vom Einsatz von der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei in einem Hotel in der Leipziger Innenstadt. Ein 42-Jähriger (deutsch) war dort in Verdacht geraten, auf zwei Ebenen im Flurbereich Feuer gelegt zu haben. Die Rauchmeldeanlage und die schnelle Brandbekämpfung verhinderten größere Schäden. Ein Hotelmitarbeiter musste mit Verdacht der Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Dringender Tatverdacht gegen 42-Jährigen erhärtet

Die Ermittlungen liefen beim Fachkommissariat für Branddelikte. Im Laufe dieser Ermittlungen konnte ein dringender Tatverdacht gegen den 42-Jährigen begründet werden. Die Staatsanwaltschaft Leipzig beantragte daraufhin beim Amtsgericht Leipzig den Erlass eines Haftbefehls und eines Durchsuchungsbeschlusses, unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der schweren Brandstiftung. Der Ermittlungsrichter erließ in der Folge sowohl den Haftbefehl als auch den Durchsuchungsbeschluss.

Festnahme am Hauptbahnhof Leipzig

Der Beschuldigte wurde am 11. Februar 2026 durch Einsatzkräfte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Leipzig festgestellt und festgenommen. Bei der sich anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden Spuren und Beweismittel sichergestellt. Durch den Ermittlungsrichter wurde am 12. Februar der Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Anschließend wurde der 42-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Schaden am Hotel auf rund 70.000 Euro geschätzt

Der am Hotelgebäude entstandene Schaden wird derzeit auf rund 70.000 Euro geschätzt. Weitere Angaben sind vor dem Hintergrund der weiterhin andauernden Ermittlungen nicht möglich.

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