Gefahrguteinsatz in Leipzig: Feuerwehr rückt ins Güterverkehrszentrum aus

Im Stadtteil Lützschena-Stahmeln lief am Freitagabend ein Großeinsatz. Nach ersten Informationen soll in einer Halle ein leicht entzündlicher, giftiger Stoff ausgetreten sein.

Leipzig

Am Freitagabend ist es im Leipziger Güterverkehrszentrum im Stadtteil Lützschena-Stahmeln zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. Gegen 18 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Poststraße alarmiert.

Alarm bei Logistikunternehmen

Nach ersten Informationen hatten Mitarbeiter des Transport und Logistikunternehmens DSV, ehemals DB Schenker, die Feuerwehr verständigt.

Auslöser war demnach eine Leckage, bei der nach bislang unbestätigten Informationen ein leicht entzündlicher, giftiger Stoff ausgetreten sein soll.

Mitarbeitende wurden evakuiert

Nach dem Alarm wurden die Mitarbeitenden evakuiert. Die Arbeit in der betroffenen Halle wurde zunächst eingestellt. Weitere Angaben zur Zahl der betroffenen Personen lagen zunächst nicht vor.

Feuerwehr in Schutzanzügen im Einsatz

Die alarmierten Feuerwehrkräfte gingen unter speziellen Schutzanzügen sowie unter Atemschutz in die Halle vor. Ziel war es, den Stoff zu erkunden und die Leckage zu schließen. Wie lange dieser Einsatz in der Halle andauerte, war zunächst nicht bekannt.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Ein Sprecher der Regionalleitstelle konnte eine Gefahr für die Bevölkerung in der Umgebung ausschließen. Die Lage blieb nach bisherigem Stand auf das Gelände des Unternehmens begrenzt.

Ursache noch unklar

Wie es zu dem Austritt des Gefahrguts kam, ist derzeit noch nicht geklärt. Auch zum betroffenen Stoff selbst lagen zunächst keine bestätigten weiteren Angaben vor. Ob nach dem Einsatz weitere Untersuchungen oder Sicherungsmaßnahmen notwendig sind, war zunächst offen.

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