Reizgas-Alarm: Zehn Personen klagen über Beschwerden

Store evakuiert

Leipzig

Am Mittwochabend kam es in der Burgstraße in der Leipziger Innenstadt zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Gegen 17:30 Uhr wurden die Rettungskräfte mit dem Stichwort ABC2 alarmiert, nachdem in einer Filiale eines Online-Händlers offenbar Pfefferspray versprüht worden war.

Zehn Personen betroffen – MANV ausgelöst

Nach Reporterangaben klagten rund zehn Personen über Atemwegsreizungen und Augenbrennen. Die Leitstelle löste daraufhin einen Massenanfall von Verletzten (MANV 15) aus. Mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Feuerwehr rückten an den Einsatzort aus.

Evakuierung und Lüftungsmaßnahmen

Das betroffene Geschäft wurde umgehend evakuiert. Feuerwehrleute kontrollierten die Räume und führten Lüftungsmaßnahmen durch, um mögliche Rückstände des Reizstoffs zu beseitigen. Die Betroffenen lehnten nach einer Erstuntersuchung vor Ort eine weiterführende medizinische Behandlung ab.

Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Die Polizei Leipzig hat Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Derzeit ist unklar, wer das Reizgas versprüht hat und aus welchem Motiv. Zeugen wurden noch am Abend befragt.

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