Trio überfällt Jugendliche in Leipzig: Polizei kann Tatverdächtige mittels Fährtenhund ausfindig machen

Die Ermittlungen wegen des Raubdeliktes und des Verstoßes gegen das Waffengesetz dauern an.

Leipzig

Drei männliche deutsche Tatverdächtige, ein 16-Jähriger, ein 17-Jähriger und ein 18-Jähriger, konnten am Freitagabend von Beamten des Polizeireviers Leipzig-Nord nach einem Raubdelikt ermittelt werden.

Zwei Jugendliche werden angegriffen und beraubt

Drei Tatverdächtige sprachen zwei Jugendliche, einen 15-Jährigen und einen 16-Jährigen, auf der Sasstraße an und forderten die Übergabe von Wertgegenständen. Nachdem sich die beiden Geschädigten weigerten, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Gruppierungen. Der 15- und 16-Jährige konnten jedoch fliehen. Die drei Tatverdächtigen schafften es, den 15-Jährigen einzuholen und griffen ihn erneut an. In der Folge übergab dieser einen niedrigen Geldbetrag an die Tatverdächtigen, welche sich daraufhin entfernten.

Polizei kann Tatverdächtige stellen

Die hinzugerufene Polizei konnte die Tatverdächtigen später aufgrund von Zeugenhinweisen an einer Tankstelle in der Nähe feststellen. Bei der Durchsuchung der Personen konnte bei dem 18-Jährigen Munition für eine Schreckschusswaffe festgestellt werden. Ein zur Unterstützung hinzugerufener Fährtenhund konnte den Verdacht gegen die drei Tatverdächtigen weiter erhärten. Die dazugehörige Waffe wurde unweit der Personengruppe gefunden und konnte, nach bisherigen Erkenntnissen, dem 18-Jährigen zugeordnet werden.

Konsequenzen für das Trio

Das Trio wurden für die notwendigen strafprozessualen Maßnahmen auf eine Dienststelle verbracht und nach Abschluss dieser wieder aus der Maßnahme entlassen. Die Ermittlungen wegen des Raubdeliktes und des Verstoßes gegen das Waffengesetz dauern an und es werden Zusammenhänge zu anderen Straftaten geprüft.

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