Vollsperrung der Autobahn nach Unfall bei Schkeuditz: LKW kippt auf Mittelleitplanke

Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Bergungsarbeiten und Ermittlungen laufen.

Schkeuditz

Auf der A9 zwischen Wiedemar und dem Schkeuditzer Kreuz kam es am Mittwochnachmittag zu einem schweren Unfall.

Lastwagen kracht in Mittelleitplanke

Ein mit einem Container beladener Lastwagen kippte auf der Mittelleitplanke um, welche er auf einer Länge von etwa 70 Metern massiv beschädigte.

Fahrer ins Krankenhaus gebracht

Der Fahrer des Lastwagens konnte sich trotz Verletzungen selbstständig aus dem Führerhaus befreien und kam in ein nahegelegenes Krankenhaus. zufällig vorbeikommenden Wagen der Bundespolizei waren schnell vor Ort und sicherte die Unfallstelle bis zum Eintreffen weiterer Einsatzkräfte ab.

Feuerwehr im Einsatz

Für die Bergung musste die Autobahn komplett gesperrt werden. Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten kam es zu einem langen Rückstau in Richtung München. Die Bergung des umgestürzten LKW dürfte noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Auch auf der Gegenfahrbahn ereignete sich infolge des Unfalls ein Auffahrunfall.

Die Polizei ermittelt

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine konkreten Angaben vor, dieser wird jedoch als erheblich eingeschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

 

Update der Polizeidirektion Leipzig am 4. März

Gegen 13.15 Uhr fuhr der 47-jährige Fahrer eines LKW Mercedes-Benz auf der A9 in Richtung München. Kurz nach der Anschlussstelle Wiedemar verlor er aus bisher unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam vom rechten Fahrstreifen nach links ab, kollidierte mit der Mittelleitplanke und kippte um. Der 47-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, blieb aber nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.

Aufgrund der Bergungs- und Reinigungsarbeiten, die bis nach Mitternacht andauerten, kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in beiden Fahrtrichtungen. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehr als 100.000 Euro. Beamte des Autobahnpolizeireviers nahmen den Unfall auf.

 

 

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