Stürmer schätzt Bodenständigkeit und Harmonie

Mai/Westsachsen Ronny König will mit dem FSV Zwickau den Verbleib in der 3. Fußball-Liga sichern

Zwickau. 

Zwickau. Wenn der Vollblutstürmer in den gegnerischen Strafraum eindringt, liegt ein Tor buchstäblich in der Luft. Woche für Woche reißt Ronny König seinen Verein, das Team und die Fans buchstäblich von den Sitzen, nicht zuletzt war es so im Mai, als der FSV um einen guten Tabellenplatz kämpfte. Letztendlich reichte es für Platz fünf.

Heimat beim FSV Zwickau

Ronny König wurde am 2. Juni 1983 in Lichtenstein in Sachsen geboren und gehört seit dem 1. Juli 2016 dem westsächsischen Verein an. Hier läuft er stets mit der Trikot-Nummer 15 auf den Rasen. Der 1,90 Meter große und 93 Kilogramm schwere Angreifer startete seine Fußball-Laufbahn einst beim SSV St. Egidien. Über die Stationen Chemnitzer FC U19 und Chemnitzer FC, kam der heute 34-Jährige weiter über den 1. FC Kaiserslautern 2, dem SV Wehen Wiesbaden und Rot-Weiß Oberhausen sowie FC Erzgebirge Aue und SV Darmstadt 98 erneut zum Chemnitzer FC.

Hier kam er oft über die Rolle eines Reservespielers nicht hinaus, unbefriedigend für einen Stürmer seines Formats. Daraufhin schloss sich König fast folgerichtig in der Saison 2016/2017 den Zwickauern an. Beim FSV avancierte er binnen kürzester Zeit zum Leistungsträger und scheint seine fußballerische Heimat gefunden zu haben. Mit 34 Jahren befindet man sich nicht mehr im Fußballerfrühling.

Kaum Verletzungen - gute Voraussetzungen

Der Zwickauer Hoffnungsträger erklärt seine Fitness und seine Leistungskonstanz schmunzelnd damit: "Zum einen war ich in meiner Karriere kaum verletzt. Die Knochen und Bänder sind alle noch heil. Und zum anderen hilft mir meine Arbeit zu Hause auf dem Dreiseitenhof. Ich packe gern an, das ist gut für die Muskulatur." Folgerichtig verbringt er hier den größten Teil seiner freien Zeit - soweit vorhanden - mit seiner Frau, fünf Pferden sowie zwei Hunden und zwei Katzen: "Das sorgt in jeder Hinsicht für den erforderlichen Ausgleich und hält sportlich fit.

"Auch wenn die Tabellensituation in der 3. Fußball-Liga derzeit keine Begeisterung hervorruft, hat der 3:2-Sieg im letzten Heimspiel des Jahres 2017 gegen den Chemnitzer FC nach einem 0:2-Tore-Rückstand für Euphorie gesorgt. König glaubt fest daran: "Wir schaffen den Klassenerhalt und ich will meinen Teil dazu beitragen!"

Der gebürtige Lichtensteiner schätzt die Bodenständigkeit und die Harmonie im Umfeld seines Vereins, die zusätzliche Kräfte freisetzen können. Königs Credo: "Der FSV Zwickau hat bisher mit wenig Mitteln viel erreicht und das soll so bleiben!"