1,8 Millionen für den Straßenbau

Förderung Freistaat fördert die geplanten Projekte im Landkreis Mittelsachsen

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Foto: Gregor Bister/E+

Landkreis Mittelsachsen. Die Mitglieder des Kreistages haben sich auf ihrer jüngsten Sitzung unter anderem mit dem Thema Straßenbau befasst. So wurde über die Verwendung von Geldern im Rahmen der Richtlinie kommunaler Straßenbau entschieden. Mit rund 1,8 Millionen Euro fördert der Freistaat Sachsen Maßnahmen des Kreises. Der zusätzliche Eigenanteil beträgt 200.000 Euro, so ein Sprecher der Landkreisverwaltung.

Genaue Planung kann beginnen

Vorrangig sind mithilfe dieser Gelder Fahrbahnerneuerungen oder Deckensanierungen geplant, wie beispielsweise in Höckendorf, in Hilbersdorf und in Müdisdorf. Außerdem werden damit größere Oberflächenbehandlungen im Rahmen der Straßenunterhaltung realisiert. "Mit dem Beschluss können wir nun in die konkreten Planungen beziehungsweise in das Ausschreibungsverfahren gehen", erklärt Ute Friedrich.

Wann die einzelnen Maßnahmen im Lauf des Jahres umgesetzt werden, stünde noch nicht fest. "Das hängt von mehreren Kriterien ab, wie beispielsweise von der Umleitungsführung oder einer eventuellen Überschneidung mit einem anderen Projekt", so die zuständige Leiterin der Abteilung Straßen. Deshalb mussten Maßnahmen auch schon verschoben werden. "Genau aus diesem Grund haben wir das Programm überzeichnet, um flexible und entsprechend schnell handeln zu können," so Friedrich.

Hier wird Hand angelegt

Im Bereich des grundhaften Ausbaus sind 18 Maßnahmen geplant, die nach den aktuellen Schätzungen rund 300.000 Euro oder mehr kosten. Hinzu kommen noch die Sanierung der Holzbrücke in Hennersdorf, der Ersatzneubau einer Plattenbrücke in Großwaltersdorf oder einer Stützwand in Berthelsdorf. Teilweise handelt es sich hierbei um Maßnahmen zur Beseitigung von Hochwasserschäden sowie aus dem Förderprogramm von Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger . Diese haben im Jahr 2017 ein Gesamtvolumen von 2,5 Millionen Euro.

Bei einem Wert über 300.000 Euro entscheidet in der Regel der zuständige Ausschuss über die Vergaben an die Baufirmen. Wenn dies aber nicht möglich ist oder zu einem Bauverzug führt, entscheidet der Landrat über die Vergabe. Geplante Maßnahmen zur Beseitigung von Winterschäden an den Straßen will die Verwaltung in der kommenden Woche bekannt geben.