100 Jahre Malerhandwerk: Jubiläumsprojekt bringt Farbe an das Haus der Vereine
Zum 100-jährigen Firmenbestehen setzte der Traditionsbetrieb gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendclub „Am Bahnhof“ ein kreatives Zeichen. Entstanden ist ein Wandbild, das Handwerk, Kunst und Gemeinschaft miteinander verbindet.
Wo zuvor grauer Beton den Eingangsbereich prägte, empfingen heute kräftige Farben und ausdrucksstarke Motive die Besucherinnen und Besucher. Foto: Sarah Baldauf (OKJA)/Gemeinschaftswerk Frankenberg/Sa. e.V.
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In Frankenberg ist ein Graffiti-Projekt entstanden, das den Eingangsbereich des Hauses der Vereine dauerhaft verschönert und jungen Menschen Raum für ihre Kreativität gab. Foto: Sarah Baldauf (OKJA)/Gemeinschaftswerk Frankenberg/Sa. e.V.
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Für die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sei das Graffiti nicht nur ein kreatives Erlebnis gewesen. Sie hätten ihren Treffpunkt sichtbar mitgestalten und ein Werk schaffen können, das dauerhaft erhalten bleibe. Foto: Sarah Baldauf (OKJA)/Gemeinschaftswerk Frankenberg/Sa. e.V.
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Für die künstlerische Umsetzung habe Marian Dahmisch, Graffiti-Künstler und Mitarbeiter der Firma Malermeister Teuchner, gesorgt.. Foto: Sarah Baldauf (OKJA)
Frankenberg/Sa.
100 Jahre Handwerk – das sei ein Jubiläum, das Spuren hinterlassen dürfe. Statt nur auf die eigene Geschichte zu blicken, habe die Firma Malermeister Teuchner gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendclub „Am Bahnhof“ Farbe ins Spiel gebracht.
In Frankenberg ist ein Graffiti-Projekt entstanden, das den Eingangsbereich des Hauses der Vereine dauerhaft verschönert und jungen Menschen Raum für ihre Kreativität gab.
Eine Mauer wird zur Leinwand
Wo zuvor grauer Beton den Eingangsbereich prägte, empfingen heute kräftige Farben und ausdrucksstarke Motive die Besucherinnen und Besucher. Innerhalb von nur drei Tagen sei aus einer unscheinbaren Fläche ein großformatiges Graffiti entstanden, das den Blick lenke und dem Haus der Vereine ein neues Gesicht verleihe.
Gemeinschaftsprojekt von Jugendarbeit, Maler-Firma und der Stadt Frankenberg
Gemeinsam mit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit des Kinder- und Jugendclubs „Am Bahnhof“ sei die Idee entstanden, die bislang eher schlichte Mauer am Haus der Vereine neu zu gestalten. Das Unternehmen habe die Aktion gesponsert, unterstützt von der Stadt Frankenberg/Sa.
Jugendliche gestalten ihre Ideen mit
Bevor die ersten Farbdosen zum Einsatz kamen, habe der kreative Prozess begonnen. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendclubs entwickelten die Kinder und Jugendlichen das Motiv. Eigene Wünsche und Vorstellungen seien ebenso eingeflossen wie Eindrücke aus ihrem Alltag.
Der Jugendclub spiegelt sich im Kunstwerk wider
Das fertige Wandbild greife die Umgebung des Jugendclubs auf. Das Bahngelände finde sich ebenso wieder wie Spraydosen, ein Roller und weitere Motive aus der Lebenswelt der Jugendlichen. Kräftige Farben, fließende Linien und feine Schattierungen sorgten dafür, dass das Graffiti aus jedem Blickwinkel neue Details erkennen lasse.
Für die künstlerische Umsetzung habe Marian Dahmisch, Graffiti-Künstler und Mitarbeiter der Firma Malermeister Teuchner, gesorgt.. Foto: Sarah Baldauf (OKJA)
Handwerk trifft auf Straßenkunst
Für die künstlerische Umsetzung habe Marian Dahmisch, Graffiti-Künstler und Mitarbeiter der Firma Malermeister Teuchner, gesorgt. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen habe er die Entwürfe an die Wand gebracht. Während das leise Zischen der Spraydosen den Platz erfüllte und der Geruch frischer Farbe in der Luft lag, seien Konturen, Farben und Formen Stück für Stück miteinander verschmolzen.
Das Projekt habe zugleich gezeigt, wie vielseitig modernes Malerhandwerk heute sei. Neben Präzision und handwerklichem Können seien Kreativität, Gestaltung und Teamarbeit gefragt gewesen. Die Kinder und Jugendlichen hätten den Entstehungsprozess hautnah begleitet und selbst aktiv mitgewirkt.
Ein Jubiläum, das Spuren hinterlässt
Für die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sei das Graffiti nicht nur ein kreatives Erlebnis gewesen. Sie hätten ihren Treffpunkt sichtbar mitgestalten und ein Werk schaffen können, das dauerhaft erhalten bleibe. Gleichzeitig habe das Projekt verdeutlicht, wie Unternehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit lokalen Partnern nachhaltige Impulse setzen können.
Ein farbiges Zeichen zum Firmenjubiläum
Mit dem fertigen Wandbild habe die Firma Malermeister Teuchner ihr 100-jähriges Bestehen auf besondere Weise gewürdigt. Das Graffiti verschönere den Eingangsbereich des Hauses der Vereine und erinnere zugleich daran, dass Tradition und Innovation kein Widerspruch seien.
Handwerk, Kreativität und gemeinsames Engagement hätten sich in diesem Projekt auf eindrucksvolle Weise verbunden – sichtbar für alle, die künftig am Haus der Vereine vorbeikommen.