13,8 Millionen für Straßenbauprojekte in Mittelsachsen

Vorhaben Landrat Damm betont Bedeutung von Infrastruktur im ländlichen Raum

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Es kann losgehen: In Niederschöna liegt schon alles für den Beginn der Straßenarbeiten bereit. Foto. Wieland Josch

Freiberg. Mittelsachsens Landrat Matthias Damm konnte und wollte seine Zufriedenheit mit den neuen Verhältnissen nicht verbergen. "Es hat ein Paradigmenwechsel im Wirtschaftsministerium in Dresden stattgefunden", sagte er und meinte damit, dass bereits jetzt bekanntgegeben wurde, mit welchen Fördersummen für den Straßenbau der Landkreis rechnen könne. In der Vergangenheit bekam man meist erst im Juni Klarheit darüber, was bedeutete, dass zunächst einmal, wenn überhaupt, mit unbekannter Finanzierung gearbeitet werden musste.

Straßen sind wichtige Infrastruktur

Zum Pressegespräch am Montag konnte Damm allerdings endlich einmal eine konkrete Summe nennen. 11,4 Millionen Euro sind es, die Mittelsachsen zur Verfügung stehen. Zusammen mit den Eigenmitteln ergibt sich eine Investitionssumme von 13,8 Millionen Euro.

"Straßen haben im ländlichen Raum eine enorme Bedeutung. Sie sind die Lebensadern und stellen die Erreichbarkeit sicher", so Matthias Damm. "Der Kreistag hat sich mit der Bewilligung der Gelder erneut deutlich positioniert." Und so kann es, dank der günstigen Witterungsbedingungen, an manchen Stellen schon in näherer Zukunft losgehen mit dem Bauen.

Bauarbeiten haben schon begonnen

Was zunächst einmal Verdruss für manchen Autofahrer bedeutet, kommt letztlich allen zugute. Vor dem Abschluss stehen die Arbeiten an der Straße zwischen dem Parkplatz der Talsperre Kriebstein und der Ortschaft. "Hier ist im vergangenen Jahr mehr geschafft worden als zunächst angenommen", sagt die zuständige Referatsleiterin im Landratsamt Claudia Richter.

Der Ausbau der Durchgangsstraße nach Oberschaar in Niederschöna wird demnächst in Angriff genommen. Geplant ist auch der Start der Arbeiten auf der K 7794 in Rothenfurth. "Wenn alles gut geht, dann kann hier schon ab Mai gearbeitet werden", so Richter. Ab März wird schon auf der K 7704 in Breitenau geackert.

In Planung sei außerdem, die K 7702 zwischen Hammerleubsdorf und Gahlenz zu erneuern. Im Zuge der Hochwasserschadensbeseitigung soll eine Brücke in Großwaltersdorf gebaut werden. "Da ist der Landkreis arg gebeutelt worden", sagt Claudia Richter. "Wir wollen nun die letzten Projekte umsetzen, um den Stichtag Mitte 2019 einzuhalten."