19 Millionen für Kunst und Kultur

Subvention Kulturkonvent fördert Einrichtungen im Erzgebirge und Mittelsachsen

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Kultursekretär Wolfgang Kalus (li.) hat Ursula Haarig verabschiedet und Uwe Schreier im Kulturbeirat begrüßt. Foto: R. Wendland

Flöha. Der Kulturkonvent des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen fördert im nächsten Jahr 88 Kultureinrichtungen und 115 Kulturprojekte im Erzgebirgskreis und im Landkreis Mittelsachsen mit 19,1 Millionen Euro. Das beschloss der Konvent auf seiner Sitzung am vergangenen Freitag.

"Der Vergabe der finanziellen Zuwendungen aus der Kulturkasse des größten sächsischen Kulturraumes gingen intensive und sehr konstruktive Beratungen der Facharbeitsgruppen und des Kulturbeirates voraus, die auf der Grundlage der spartenspezifischen Förderschwerpunkte und Fördervoraussetzungen alle Anträge zu bewerten hatten", erklärt Kultursekretär Wolfgang Kalus.

Schauspiel und Musik

Den höchsten Förderanteil aus der Kulturkasse erhalten mit 11,9 Millionen Euro auch im Jahr 2018 die beiden Theater- und Orchestergesellschaften. Damit bekenne sich der Kulturkonvent zu seinen beiden Theatern im Erzgebirgskreis und im Landkreis Mittelsachsen und würdige die besondere regionale Bedeutung der Mittelsächsischen Theater- und Philharmonie gGmbH und der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH.

Großteil steuert Freistaat bei

Im Bereich der Museen gehen beispielsweise an das Gellert-Museum Hainichen knapp 18.000 Euro, an das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg 121.500 Euro und 30.000 Euro ins "Klein- Erzgebirge" Oederan. Der Mittelsächsischer Kultursommer wird 2018 mit 226.500 Euro gefördert. Finanziell unterstützt werden ebenso die Bibliotheken in beiden Landkreisen, die Volkskunstschulen in Oederan und im Erzgebirgskreis sowie Museen und natürlich Vereine. Auch verschiedene Konzerte und Konzertreihen werden vom Kulturraum mitfinanziert, allein 100.000 Euro sind für ein Musikfest im Erzgebirge vorgesehen.

Der Haushalt des Kulturraums mit rund 19,45 Millionen Euro speist sich aus 11,3 Millionen Euro vom Freistaat, während der Erzgebirgskreis 4,1 Millionen Euro und Mittelsachsen 3,9 Millionen Euro beisteuern.