27:29 - HSG Freiberg verliert im Heimspiel

Handball Verletzungsbedingter Ausfall von Felix Kempe

Freiberg. 

Freiberg. Die Oberliga-Handballer der HSG Freiberg haben ihr Heimspiel gegen den NHV Concordia Delitzsch 27:29 (14:13) verloren und somit die zweite Pleite in Folge kassiert. "Der Gegner war kein Team aus dem Tabellenkeller, sondern reiste vielmehr mit Spielern an, die zum Teil über Bundesligaerfahrung verfügen. Dennoch war heute viel mehr drin, wenngleich unsere hohe Fehlerquote einen Erfolg verhinderte", schätzte der Geschäftsführer der Freiberger Spielbetriebsgesellschaft, Stefan Lange ein. Nunmehr muss Freiberg wieder schnell auf Kurs kommen, um das Saisonziel (5.Platz) nicht aus den Augen zu verlieren.

Gäste machen Sieg in Schlussphase perfekt

Das Spiel begann aus Sicht der Gastgeber gut, denn nach 14 Minuten führten sie 6:3. Martin Schettler, der insgesamt 7 Treffer erzielte, traf in der 24 Minute zum 12:9, später besorgte Matej Harvan das 14:10. Allerdings hielt Delitzsch dagegen,die HSG rettete immerhin einen knappen Vorsprung in die Pause. Der zweite Durchgang begann zwar wieder temporeich, aber auch sehr fehlerhaft. In der 37.Minute war es Benjamin Wolf, der vom Siebenmeterpunkt das 19:17 für die Hausherren markierte. Doch Delitzsch wollte die HSG nicht ziehen lassen, glich zum 22:22 aus und ging anschließend sogar in Führung. Ab sofort lief die HSG einem Rückstand hinterher. Zwar konnte Freiberg durch Martin Rom zum 24:24 ausgleichen (52.). Doch in der Schlussphase machen die Gäste den Sieg perfekt.

Felix Kempe verletzt sich

"Dieses Spiel hätten wir nicht verlieren müssen. Die erste Halbzeit war in Ordnung. Doch wir haben es verpasst, mit einem deutlicheren Vorsprung in die Pause zu gehen", sagte Freibergs Trainer Uwe Lange. Der Start in den zweiten Durchgang sei durchaus geglückt. "Aber dann hat uns der verletzungsbedingte Ausfall von Felix Kempe, der bis dahin immerhin vier Tore gemacht hatte, im Angriff das Genick gebrochen. Und auch in der Abwehr hat es nicht mehr wie erforderlich gepasst", analysierte Uwe Lange.