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31-Jähriger angeklagt: Zündete er die Scheune aus Rache an?

Blaulicht Angeklagter seit September in U-Haft

Halsbrücke/ Freiberg. 

Halsbrücke/ Freiberg. Die Staatsanwaltschaft hat gegen einen 31-jährigen Mann aus dem Raum Freiberg Anklage unter anderem wegen schwerer Brandstiftung in Tateinheit mit Brandstiftung erhoben.

Er wird beschuldigt, in der Nacht zum 13. August auf dem Grundstück der Straße "Am Forst 9" in Halsbrücke eine Scheune mit einem Brandbeschleuniger in Brand gesetzt zu haben. Hierbei nahm er zumindest billigend in Kauf, dass das Feuer auch auf das angrenzende Wohnhaus übergriff. Sowohl die Scheune als auch das Haus brannten fast vollständig nieder. Allein an den Gebäuden ist ein Schaden von rund 300.000 Euro eingetreten. Hinzukommt der Inventarschaden in noch nicht genau bezifferter Höhe.

Der Angeschuldigte räumt den Tatvorwurf im Wesentlichen ein. Auslöser waren offenbar Streitigkeiten mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin sowie den Eltern deren neuen Freundes, den Mietern des abgebrannten Wohnhauses. Bereits wenige Monate zuvor hatte der Angeschuldigte eine tätliche Auseinandersetzung mit dem neuen Freund seiner ehemaligen Lebensgefährtin; außerdem beschädigte er deren Auto und Balkontür. Ferner soll er noch damit gedroht haben, das Haus in Halsbrücke abzubrennen. Diese Straftaten sind ebenfalls Gegenstand der Anklage.

Der Angeschuldigte befindet sich aufgrund Haftbefehls des Amtsgerichts Chemnitz seit dem 28. September ununterbrochen in Untersuchungshaft. Wann die Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Chemnitz stattfinden wird, steht noch nicht fest.