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350 Kilometer Wanderroute durch die Natur Sachsens

Beschluss Beteiligung an Finanzierung des Kernwanderweges

Eppendorf. 

Eppendorf. Der Eppendorfer Gemeinderat hat im Rahmen seiner jüngsten Sitzung beschlossen, sich finanziell am Aufbau eines sogenannten Kernwegenetzes auf dem Gebiet der Erzgebirgsregion Flöha-und Zschopautal zu beteiligen. Die Region umfasst 17 Kommunen aus Mittelsachsen und dem Erzgebirgskreis, die über ein Wanderwegnetz von rund 1.100 Kilometern verfügt. Nunmehr soll eine Wanderroute von reichlich 350 Kilometer Länge aufgebaut werden, die durch alle beteiligten Städte und Gemeinden führt. "Dieser Kernwanderweg wird gemäß der Planung mit einer normgerechten und einheitlichen Beschilderung, Informationstafeln, Schutzhütten und Bänken ausgestattet", sagte Eppendorfs Bürgermeister Axel Röthling (SPD).

"Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur"

Eppendorf müsse dafür anteilig zunächst knapp 12.000 Euro aufbringen, könne aber mit Fördermitteln in Höhe von 85 Prozent rechnen. Unter Federführung von Pockau-Lengefeld wurde ein Antrag eingereicht, um für das interkommunale Projekt Fördermittel aus dem Programm Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" zu erhalten. Im Laufe der Eppendorfer Debatte fragte CDU-Gemeinderat Daniel Lindner an, warum im Plan des Kernwanderweges mit dem kombinierten Rad/Fußweg die direkte Verbindung zwischen Großwaltersdorf und Eppendorf fehle. Hauptgrund sei, so der Bürgermeister, die unmittelbare Nähe zur Staatsstraße. Die Route des Kernwanderwegs soll hingegen vorzugsweise durch die Natur und an Sehenswürdigkeiten vorbei führen.



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