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3500 Bäume werden ein Stadtwald in Penig

Aufforstungprojekt Von den Bäumen werden spätere Generationen profitieren

Penig . Im Aufforstungsprojekt "Amerikaweg-Penig" wurden in dieser Woche die letzten Bäume gepflanzt. Dafür nahmen Sachsens Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt, Bürgermeister André Wolf sowie Oliver Fritzsche, Landesvorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) die Spaten in die Hand. Auf der zirka 4000 Hektar großen Pflanzfläche soll sich ein gemischter Stadtwald entwickeln, der gleich drei Faktoren erfüllt.

Er dient dem Naturschutz, dem Tourismus und senkt das Kohlendioxid. Früher stand hier das alte Peniger Stadtgut, das in den 1990er Jahren abgerissen wurde. Nun wachsen zirka 3500 junge einheimische Bäume heran darunter Winterlinden, Stieleichen, Vogelkirschen und Ebereschen. In den kommenden Jahrzehnten werden diese zirka vier Tonnen Kohlendioxid im Jahr binden und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Verbesserung des Mikroklimas und der Luftqualität. Zusätzlich dient dieser neue Stadtwald als Naherholungsort, und trägt zur Erhöhung der Lebensqualität für die breite Öffentlichkeit in Penig und zur Umgestaltung der Gesamtästhetik des ehemaligen Grünlandes bei.

Bereits seit vielen Jahren engagieren sich die Stiftung des Autovermieters Enterprise Rent a Car (ERAC) und die Arbor Day Foundation in Partnerschaft mit der SDW für Erst- und Wiederaufforstungsprojekte in Sachsen und haben auch dieses Projekt möglich gemacht. "Wir sind stolz, erneut gemeinsam mit diesen starken Partnern die Aufforstung urbaner Flächen in Sachsen voranzutreiben und nun auch das Projekt "Amerikaweg - Penig" erfolgreich zum Abschluss bringen zu können", stellt Oliver Fritzsche fest.

Die Pflanzexperten erklären die Anlegung des Waldes: Die jungen Bäume werden sehr dicht aufeinandergesetzt, wie es auch in der Natur geschieht ohne den Eingriff des Menschen. "Die kräftigsten Bäumchen wachsen in die Höhe, andere verkümmern oder werden durch uns entfernt", so der Experte.