40 Jahre Kustodie der TU Bergakademie Freiberg: Ausstellung würdigt vier Jahrzehnte Wissensbewahrung

„40 Jahre Kustodie – Wissen bewahren, erforschen, vermitteln“

Freiberg

Mit einer feierlichen Eröffnung in der terra mineralia im Schloss Freudenstein feiert die Kustodie der TU Bergakademie Freiberg ihr 40-jähriges Bestehen. Unter dem Titel "40 Jahre Kustodie - Wissen bewahren, erforschen, vermitteln" zeigt die Sonderausstellung eindrucksvoll, welche Schätze und Geschichten in den universitären Sammlungen verborgen liegen, und warum ihre Pflege ein zentraler Bestandteil moderner Wissenschaftskultur ist. Die feierliche Eröffnung ist am 22. Oktober um 17 Uhr, Besucherverkehr ab Freitag den 23. Oktober.

Wissen sichtbar gemacht

Seit ihrer Gründung im Jahr 1985 bewahrt, dokumentiert und erforscht die Kustodie inzwischen zwölf Sammlungen mit rund 15.000 Objekten aus der 260-jährigen Geschichte der Universität. Neben historischen Lehrmitteln, Kunstwerken und technischen Geräten zeigen die Ausstellungsmacher auch bislang unbekannte Stücke, die erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Ein Blick hinter die Kulissen

Bei der Pressevorschau am 22. Oktober gaben Dr. Andreas Benz, Leiter der Kustodie, und Robert Zalesky, Restaurator, Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen - vom sorgsamen Umgang mit empfindlichen Materialien bis zur wissenschaftlichen Aufbereitung der Exponate. Unterstützt wurde das Team von Sung Yong Kim, Phil Kilzer, David Schubert und Bernd Spila, Studierenden des Masterstudiengangs Industriekultur, die an der Konzeption der Ausstellung maßgeblich beteiligt waren.

Dr. Benz betonte, wie wichtig es sei, das materielle Erbe der Universität lebendig zu halten: "Unsere Sammlungen sind mehr als historische Archive - sie sind Forschungsinstrumente, Lehrmittel und Inspirationsquellen zugleich."

Vergangenheit trifft Zukunft

Die Ausstellung ist vom 24. Oktober bis zum 11. Januar 2026 in der terra mineralia im Schloss Freudenstein zu sehen und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die vielfältigen Facetten universitärer Erinnerungskultur neu zu entdecken - ein Rückblick auf 40 Jahre Kustodie, der zugleich den Blick in die Zukunft des Bewahrens und Vermittelns öffnet.