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400 Teilnehmer bei Demonstration "Gemeinsam für Freiberg"

Protest Demonstration vereint Händler, Gastronomen, Vereine, Tourismus und Kultur

Freiberg. 

Unter der Überschrift "Gemeinsam für Freiberg" haben sich am Freitagabend rund 400 Demonstrationsteilnehmer auf dem Obermarkt versammelt. Sie folgten einem Aufruf des Freiberger Gewerbevereins. Diesmal sollte es nicht allein um die Belange des Handels gehen, sondern um die aller Branchen, die in der Corona-Krise Schaden genommen haben: Gastronomie, Hotellerie, Dienstleistungen, Kultur und Tourismus.

Im Gespräch mit den Demonstrierenden

"Damit Freiberg langfristig attraktiv für Einwohner, Touristen und Investoren ist, brauchen wir eine lebendige Innenstadt mit einer möglichst hohen Passantenfrequenz", stellte Anke Krause, Vorsitzende des Gewerbevereins, fest. "Eine Innenstadt funktioniert nur mit allen Akteuren." Redner aus allen Bereichen kamen auf der Demonstration zu Wort. Alexander Kreller für die Hotellerie und Gastronomie, Jürgen Hanisch vom Porzellanwerk für das produzierende Gewerbe, Ulrike Jurk für die Reisebranche, Axel Eilenberger vom "Rucksachse" für die Händler, Thomas Erler für das Kinopolis und Franziska Flack vom Einzelhandel. Zum Schluss rief auch Oberbürgermeister Sven Krüger den Versammelten Mut zu und forderte von der Politik endlich eine sinnvolle Strategie, welche baldige Öffnungen ermögliche. Stummer, aber sehr präsenter Teilnehmer war die Silberstadtbahn, die erst im vergangenen Jahr ihren Fahrplan durch die Stadt aufgenommen hatte und von der Krise wieder ausgebremst wurde. Das Mittelsächsische Theater begleitete die Demonstration musikalisch.



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