467 Zuschauer bejubeln vierten Sieg

Handball Glauchau tankt Selbstvertrauen

Glauchau . Der HSV Glauchau hat am Sonntagabend eine überzeugende Leistung gezeigt. Damit konnten sich die Muldestädter mit 35:26 (18:13) gegen den TuS Radis durchsetzen. Die 467 Zuschauer, die in der Sachsenlandhalle die Partie verfolgten, erhoben sich in der Schlussphase von ihren Sitzplätzen und verabschiedeten das Team mit Applaus in die Kabine. Der HSV Glauchau steht nach dem verdienten Heimerfolg mit 8:8 Punkten im Mittelfeld.

Aus dem Team der Gastgeber ragten drei tschechische Spieler heraus. Torhüter Ludek Kylisek zeigte seine beste Leistung im HSV-Trikot und konnte drei Strafwürfe des Gegners parieren. Spielmacher David Kylisek war Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel. Er konnte sich achtmal in die Torschützenliste eintragen. Routinier Vaclav Toman übernahm die Verantwortung bei den Strafwürfen. Er versenkte sechs Versuche im gegnerischen Kasten und leistete sich nur einen Fehlwurf. "Wir haben damit gezeigt, dass es die uns nachgesagte Siebenmeterschwäche nicht gibt", erklärte Glauchaus Trainer Thomas Schneider, der im Heimspiel gegen den Gegner aus Sachsen-Anhalt zum ersten Mal in dieser Saison alle Feldspieler einsetzen konnte.

Durch den Erfolg haben die Muldestädter nun auch Selbstvertrauen für die nächste Aufgabe getankt. Am Samstag müssen sie auswärts bei der HG Köthen antreten. Der Anwurf erfolgt 19 Uhr. Die Mannschaft aus Köthen steht auf dem zweiten Platz. "Wir haben uns in dieser Saison auswärts bisher schwergetan. Wir fahren nun aber nach Köthen, um bei diesem Gegner einen Sieg zu erkämpfen", powert Thomas Schneider.