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500 Jahre Schulgeschichte ausgestellt

Jubiläum Museum ist Teil der Feiern

Zwei nicht unwichtige Ereignisse fielen in den letzten Tagen fast zusammen. Zum einen endete die Ferienzeit und zum anderen öffnete das Freiberger Stadt- und Bergbaumuseum nach Monaten wieder seine Türen. Die Verbindung zwischen diesen beiden Vorgängen ist schnell hergestellt, denn in den Sonderausstellungsräumen des Museums wird sich zweier besonderer Jubiläen gewidmet, die in diesem Jahr begangen werden, nämlich dem 500. Geburtstag des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und dem 450. Geburtstag der Andreas-Möller-Bibliothek. In der Ausstellung unter dem Titel "Dass der Mensch was lernen muss" wird die Geschichte dieser beiden bedeutenden Einrichtungen dargestellt. "Das Lehrerkollegium des Gymnasiums war schon da und hat sich alles angesehen", erzählt Ulrich Thiel, Leiter des Museums. "Auch zwei ehemalige Direktoren ließen sich das nicht entgehen. Sie alle waren hellauf begeistert." Mit teilweise seltenen Exponaten wird tief eingetaucht in die letzten fünf Jahrhunderte. Interessant daran ist besonders, dass das Museumsgebäude am Untermarkt in den frühen Jahren jene Lateinschule, aus der das Gymnasium hervorgehen sollte, beherbergte. Gezeigt wird auch der Film zum Jubiläum, den die Lehrerin Isolde Lommatzsch gemeinsam mit den Schülern und weiteren Helfern erstellte. Eine eigene Abteilung bekam die Andreas-Möller-Bibliothek. Erstmals werden seltene Exemplare aus ihrem Bestand präsentiert. "Eigentlich sollte die Sonderausstellung mit dem Museum schon vor ein paar Monaten eröffnet werden", so Ulrich Thiel. "Aber durch Schwierigkeiten bei den Bauarbeiten verzögerte es sich." Nun kommt alles gerade recht, um die Festwoche zum Jubiläum im Oktober würdig zu begleiten. Zu der werden wieder zahlreiche Gäste erwartet und erstmals öffnet das Haus Albertinum des Gymnasiums seine Türen für das Publikum.



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