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Abenteuer für den guten Zweck

Rallye Sachsenring-Team ist auf dem Weg nach Gambia

Auf dem Weg nach Westafrika sind derzeit René Fritzsche aus Oberlungwitz und Sascha Major aus Hohenstein-Ernstthal, die als "Team Sachsenring" bei der Rallye Dresden-Dakar-Banjul dabei sind. Rund 7.000 Kilometer sind es, die sie mit ihrem Geländewagen zurücklegen müssen, ehe die Hauptstadt des Landes Gambia erreicht ist. "Wir hatten im Vorfeld wirklich viel Unterstützung", sagte René Fritzsche am vergangenen Samstag, als 25 der 41 teilnehmenden Teams am Sachsenring Station machten. Hier arbeitet ist Fritzsche Mitarbeiter des Verkehrssicherheitszentrum und ermöglichte den Rallyeteilnehmern drei Runden und ein Erinnerungsfoto auf der Grand-Prix-Strecke.

Der Ford Explorer, mit dem René Fritzsche und Sascha Major am heutigen Mittwoch bereits Afrika erreicht haben dürften, wurde vor der Tour fit gemacht. Denn schließlich sind auch bergige Straßen im Atlasgebirge in Marokko oder Sandpisten in der Sahara zu bewältigen. "In Mauretanien fahren wir als Kolonne mit Geleitschutz", sagt Fritzsche über die heikelste Etappe der Tour. Aufmerksam wurde in den vergangenen Monaten auch das Thema der Ebola-Krankheit mitverfolgt. In Gambia, dem Ziel der Tour, gab es aber keine Fälle. Vor Ort wird der Geländewagen dann versteigert. Der Erlös geht an eine Hilfsorganisation, die in Afrika Krankenhäuser oder Schulen unterstützt. Eine Rallye von Dresden nach Gambia gab es in den vergangenen Jahren deshalb schon mehrfach. Insgesamt kamen schon über 80.000 Euro zusammen, sodass die Tour nicht nur einen Abenteuer für die Teilnehmer ist, sondern auch einen guten Zweck hat. Insgesamt soll die Rallye 19 Tage dauern. Reichlich Proviant, altgediente Blechkanister mit Benzin und kleine Geschenke für Kinder haben die René Fritzsche und Sascha Major eingepackt. mpf