Abenteuer im Silberbergwerk

Veranstaltung 12. Tag der Schauanlagen am kommenden Sonntag

Die obertägigen Anlagen des Silberbergwerks Freiberg. Foto: Wieland Josch/Archiv

Freiberg. Der 12. Tag der Schauanlagen des Bergbaus und Hüttenwesens im Landkreis Mittelsachsen, der am kommenden Sonntag, den 2. Juli, begangen wird, steht im Zeichen eines Jubiläums.

Denn der Förderverein "Himmelfahrt Fundgrube", der sich der Bewahrung der Freiberger Bergbautradition verschrieben hat, feiert seinen 25. Geburtstag. Aus diesem Grund findet bereits am 1. Juli in der Freiberger Nikolaikirche eine Festveranstaltung statt.

Mit kostenloser Volksmusik und vielen weiteren Highlight

Ein weiterer Höhepunkt folgt dann am Tag der Schauanlagen selbst, denn seit vielen Jahren gibt es auf dem Gelände des Silberbergwerks Freiberg am Fuchsmühlenweg 9, dessen Träger der Förderverein ist, wieder einmal ein großes Haldenfest, bei dem sowohl unter als auch über Tage sehr viel entdeckt und gelernt werden kann.

Um 10 Uhr beginnen die Feierlichkeiten mit einem kleinen Bergaufzug und Musik des Bergmusikkorps Saxonia. Ab 12 Uhr geht dann musikalisch die Post noch einmal ganz anders ab, denn eines der stimmungsvollsten Gesangsduos der Volksmusik tritt bei einem kostenlosen Konzert auf: De Hutzenbossen.

Untertageführungen nehmen Abenteurer mit auf Entdeckungstour

Den Tag über gibt es Bergwerkseinfahrten mit dazugehörigen Untertageführungen, ein Familienprogramm mit Zwergenstadt, Hüpfburg, Basteln und Segway-Tour ist organisiert und man kann Modellsammlung und Mineralienausstellung bestaunen.

Der Fotograf Albrecht Holländer präsentiert seine Arbeiten und Jana Fritzsche zeigt in eindrucksvollen Bildern die Untertagewelt der Reichen Zeche. Ein Cabriobus bringt die Gäste bei Sonderfahrten um 11 Uhr und um 13.30 Uhr zu den Schauanlagen.

Hierzu ist eine Voranmeldung unter 03731/394571 nötig. Mit neuen Ideen hat der Förderverein "Himmelfahrt Fundgrube" dem Silberbergwerk frischen Atem eingeblasen. Beispielsweise mit dem Konzept "Schule unter Tage", bei dem Schulklassen in 150 Metern Tiefe viel über Bergbau, Technik und Geschichte erlernen können.