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Abgabe der Steuererklärung für Fristverlängerer

Stichtag Wer den Termin am 30. September versäumt, dem drohen Zwangsgeld und Verspätungszuschlag

Hat ein Steuerzahler die Abgabefrist seiner Steuererklärung auf den 30. September verlängert und versäumt diesen Termin, schickt das Finanzamt zunächst ein Erinnerungsschreiben mit einer neuen Abgabefrist. Wird diese Frist wieder nicht eingehalten, erhält der Steuerzahler eine nochmalige "Aufforderung zur Abgabe der Steuererklärung unter Androhung eines Zwangsgeldes" inklusive einem letzten Abgabetermin. Auch ein Verspätungszuschlag kann festgesetzt werden. Die Höhe des Zwangsgeldes und des Verspätungszuschlags beschließt das Finanzamt nach eigenem Ermessen. Je später die Steuererklärung abgegeben wird, umso höher kann der Verspätungszuschlag ausfallen, nämlich bis zu zehn Prozent des festgesetzten Steuerbetrags, höchstens aber 25.000 Euro.

Versäumt der Steuerzahler auch die zweite vom Finanzamt vorgegebene Abgabefrist, erhält er den "Bescheid über die Zwangsgeldfestsetzung". Das Finanzamt kann jetzt die Besteuerungsgrundlage schätzen und einen entsprechenden Steuerbescheid erlassen. Dabei wird eher zu Ungunsten des Steuerzahlers geschätzt, so dass mehr Steuern gezahlt werden müssen als es tatsächlich der Fall wäre.



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