Absurder Alltag am Fließband

Humor Horst Evers kommt nach Freiberg

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Bei Horst Evers kann es nicht absurd genug zugehen. Foto: Agentur Rampensau

Freiberg. Wenn man erleben möchte, wie aus einer Mücke ein Elefant wird, oder konkreter: sich eine völlig harmlose Situation bis hin zum chaotischen Tornado entwickelt, dann sollte man sich voller Vorfreude am kommenden Mittwoch, den 7. März ins Freiberger Tivoli begeben.

Denn dort tritt ab 19.30 Uhr Horst Evers auf. So unscheinbar er zunächst wirkt, so faustdick hat er es hinter den Ohren. Denn beginnt er eine seiner Geschichten vorzulesen, dann plätschert es zunächst gemächlich dahin. Doch dann schnappt die Absurdität des Alltags gnadenlos zu.

Wann ist Alltag nicht mehr alltäglich?

Normales Familienleben gerät völlig aus den Fugen, flüchtige Begegnungen stellen ganze Lebensentwürfe in Frage. Evers denkt einfach nur zu Ende, was mancher sich nicht traut. Denn jede noch so banale Situation läuft Gefahr, unkontrollierbar zu werden.

Insofern ist Evers ein Mahner, der die Menschen davor bewahren will, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Sich dabei zu ertappen, wie man selbst schon vor mancher Ausgangssituation stand, hat etwas Selbstentlarvendes. Das intelligente Vergnügen trägt den Programmtitel "Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex". Karten sind unter anderem im Taschenbuchladen erhältlich.