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"ADAC Sachsenring Classic" rund um den Ring

Rückblick Zufriedenheit und Begeisterung nach Wochenende am Sachsenring

Der "Jahrmarkt" ADAC Sachsenring-Classic ist geschlossen. Der Trubel ist vorbei. Die dicht gedrängten Massen haben sich verzogen und die Gesichter, die von Staunen und Freude geprägt waren sind verschwunden. Geblieben sind aber eine Zufriedenheit und die Begeisterung von dem, was drei Tage am Sachsenring produziert wurde.

Die Protagonisten der Szene sind wieder zu Hause angekommen, schrieben in diesen Tagen an die verantwortlichen Macher und gaben auch schon in diesen Tagen ihren Gefühlen freien Lauf. BLICK hat einiges davon notiert.

Jimmi Guthrie jr ., Sohn des 1937 am Sachsenring tödlich verunglücktenbritischen Europameisters, James Guthrie, sagte kurz vor seiner Abreise: "Ich war vor rund 20 Jahren mit meiner Mutter hier, 2000 mit der Schwester, aber was ich in diesem Jahr erlebte. Das war einmalig. Herzlichkeit, Erinnerungen an meinen Vater, die Pflege der Historie - Danke an alle vom Sachsenring", so der Schotte.

Dave Hailwood (Großbritannien), Sohn von Mike Hailwood, dem neunfachen Motorrad-Weltmeister, meinte: "Ich habe an einem Tag über 100 Autogramme gegeben. Wenn das Vater erlebt hätte."

Dieter Braun , zweifacher Motorrad-Weltmeister: "Die Veranstaltung hat einen hohen Stellenwert - das extrem begeisterte Publikum bietet die Basis für weitere Veranstaltungen." Kel Carruthers (Motorrad-Weltmeister /Australien) war gerührt: "Die kennen mich alle noch und fragen mich nach Heinz Rosner, ob wir immer noch Freunde sind - fantastisch."

Paul Butler , ehemaliger Grand-Prix-Renndirektor (Großbritannien): "In meiner Grand-Prix-Zeit war ich schon nimmer gern bei euch. Ich musste einfach wiederkommen. In meiner Heimat hat man schon von diesem Event gesprochen - toll."

, Ex-Sportdirektor von BMW in der Formel 1: "Ich war im Vorjahr schon begeistert. Aber in diesem Jahr hat diese Veranstaltung alles übertroffen - qualitativ und quantitativ."

Peter Mücke , Automobil-DDR-Meister und Sachsenring-Sieger (Berlin): "Ich hatte feuchte Augen bei der Siegerehrung."

Luigi Taveri (85), dreifacher Motorrad-Weltmeister, strahlte, als er sagte: "Vor vier Jahren habe ich schon mal aufgehört mit dem Rennfahren. Aber als ich die Einladung erhielt, habe ich schnell mit meiner Frau Tilda den Rucksack gepackt und zum Sachsenring geeilt - mit der Vierzylinder-Honda."

Bewegende Augenblicke: Ferenc Drapál, Sohn des achtfachen Sachsenring-Siegers Janos Drapál, überreichte Stefan Tennstädt den Pokal seines Vaters Janos, den er 1983 bei seinem letzten Rennen am Sachsenring 1983 gewonnen hatte für die Freundschaft und Unterstützung des Vogtländers für den Ungarn - den Pokal überreichte Tennstädt anschließend der Stadt Hohenstein-Ernstthal für das Rennsportmuseum. Janos Drapál verunglückte vor 30 Jahren in der CSSR tödlich.



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