Adieu! Die Glasarche fährt weiter zur Landesgartenschau

Abschied Installation in Freiberg war Auftakt zum Humboldtjahr

Freiberg. 

Freiberg. Es war wohl mehr als angemessen, dass die Glasarche auf dem Freiberger Schlossplatz genau von demjenigen verabschiedet wurde, wegen dem sie eigentlich in die Silberstadt gekommen war.

Alexander von Humboldt, dessen 250. Geburtstag in diesem Jahr begangen wird und der ein wesentliches Jahr an der Bergakademie lernte, kam höchstpersönlich am vergangenen Freitag, um der spannenden Installation, erschaffen vom Landschaftspflegeverein "Mittleres Elstertal", gen Dresden nachzuwinken, wo das gläserne Boot, ruhend in einer hölzernen Hand, bis 18. April auf dem Neumarkt steht, um danach bei der Landesgartenschau in Frankenberg zu sehen zu sein.

Gemeinsam mit dem Prorektor der TU Bergakademie Professor Urs Peuker, bedankte sich Humboldt, dargestellt von Thomas Schmalz, bei den Schöpfern des Kunstwerks, mit dem auf die Zerbrechlichkeit der Natur hingewiesen wird. Den Dank gab Rainer Helms, Vorsitzender des Landschaftspflegevereins zurück. "Freiberg war ein wunderbarer Gastgeber", sagte er. Die Silberstadt war die 23. Station der Glasarche. Noch zwei Jahre lang wird sie durch Teile Deutschlands reisen, bevor sie wieder zurück in ihre Heimat nach Sachsen-Anhalt kehrt.