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Corona-News

Alle Heime platzen aus den Nähten

Asyl Neue Unterkunft in Döbeln geplant

Landkreis. 

Nachdem die bestehenden Unterkünfte in Brand-Erbisdorf, Döbeln, Flöha, Frankenberg, Freiberg, Rochlitz, Roßwein, Striegistal und Waldheim an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen sind, bereitet der Landkreis eine neue Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Döbeln vor. Die Notunterkunft für rund 50 Personen entsteht im ehemaligen Teil des Beruflichen Schulzentrums in der Bahnhofstraße. Die umliegenden Anwohner und Unternehmen werden durch eine Bürgerinformation über den bevorstehenden Einzug informiert, der wahrscheinlich in der 34. Kalenderwoche erfolgen wird. Mit der neuen Unterkunft leben in Döbeln dann rund 300 Asylsuchende und Flüchtlinge. Die Betreiberin dieser Notunterkunft in Döbeln wird die Gesellschaft für Strukturentwicklung und Qualifizierung mbH Freiberg sein. Eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung sei abgesichert.

Rund 733 Asylsuchende und Flüchtlinge wurden dem Landkreis in diesem Jahr bereits zugewiesen, allein im August kommen nach jetzigem Stand noch 160 hinzu, so ein Sprecher des Landratsamtes Mittelsachsen. Voraussichtlich werden dem Landkreis bis zum Jahresende insgesamt 1.800 Asylsuchende zugewiesen, gegenwärtig leben in Mittelsachsen rund 1.750 Asylbewerber und Flüchtlinge. Die Einrichtung weiterer Unterkünfte wird derzeit geprüft. Unter anderem wird an diesem Donnerstag über die Unterbringung in Hainichen informiert.

In der vergangenen Woche war ein als Wohnheim vorgesehenes Haus in Lunzenau zunächst unter Wasser gesetzt worden. Später wurden drei Molotowcocktails gegen das Gebäude geworfen.



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