Alle Hüte fliegen hoch...

Hochschule 300 Absolventen feiern in der Stadtkirche in Mittweida ihren Abschluss

Die Studierenden der Hochschule Mittweida begingen am vergangenen Donnerstag und Freitag ihre feierliche Exmatrikulation. Damit endete für die meisten offiziell der universitäre Bildungsweg. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl mussten die Abschlussfeierlichkeiten diesmal auf zwei Tage aufgeteilt werden. Über 300 Absolventen nahmen gemeinsam mit Familienangehörigen und Freunden an der Exmatrikulation in der Stadtkirche in Mittweida teil. Dabei beglückwünschte Hochschulrektor Ludwig Hilmer die Absolventen und wünschte ihnen einen erfolgreichen Start in das anstehende Berufsleben. Festredner der Verleihung war Jürgen Heraeus, Vorsitzender von Unicef Deutschland. In guter Tradition zogen die Hochschüler im Anschluss an die Urkundenübergabe in Richtung Technikumplatz, um die verliehenen Bachelorhüte unter großem Jubel in die Luft zu werfen. Insgesamt schlossen 1.185 Hochschüler ihr Studium in Mittweida ab. Mit einem Anteil von 47 Prozent lag die Frauenquote knapp unter der Hälfte, 16 Prozent der Hochschulabgänger kamen aus dem Ausland. Der älteste Absolvent dieses Jahrgangs ist 57 Jahre alt. Die meisten Hochschulabgänger hingegen stammen wenig überraschend aus dem Freistaat Sachsen, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. Etwa Dreiviertel der Abschlüsse tragen den Titel Bachelor. Ihr Masterstudium beendeten 15 Prozent und 10 Prozent bekamen das Diplom zugesprochen. Am Rande der Feierlichkeiten wurde auch der "Erinnerungsweg" zwischen dem Carl-Georg-Weitzel-Bau und dem Alfred-Udo-Holzt-Bau übergeben. 447 neue Steine mit Namen neuer Absolventen, so viel wie noch nie zuvor, wurden dort neu verlegt. Der Klinkerstein, auf dem man auch persönliche Angaben wie Titel und Studienzeit eintragen lassen kann, ist für den Unkostenbeitrag von 50 Euro zu erwerben.