Alte Baumwolle wird weiter saniert

Umbau Investor will Praxen, Büros und Wohnungen schaffen

Flöha. 

Flöha. Lange schien es, als sei der Traum, auf dem Gelände der alten Baumwolle das Stadtzentrum von Flöha zu errichten, nur eine Vision. Rückschläge gab es in der Vergangenheit reichlich, doch längst hat das Projekt richtig Fahrt aufgenommen. Im ersten Halbjahr 2019 wird zum Beispiel ein Komplex mit Einzelhandelsgeschäften eröffnet, doch damit nicht genug. In dieser Woche wurden die Weichen dafür gestellt, dass auch das letzte große Gebäudeensemble saniert wird.

Die Firma Ticoncept GmbH Leipzig will in dem Haus, dass zugleich den Ursprung der ehemaligen Baumwollspinnerei bildet, sowie die beiden angrenzenden Gebäuden Leben einziehen lassen. Dazu weilte der Geschäftsführer Maik Renner am vergangenen Mittwoch in Flöha und hatte die Architekten Jürgen und Colja Wischnewski sowie den Immobilien-Vermarkter Josef Weissenberger mitgebracht. "Eigentlich wollte ich derart große Projekte nicht mehr anpacken. Auf dem zweiten Blick fand ich die Objekte im Zusammenhang mit der Strategie der Stadt Flöha toll. Ich bin begeistert davon, mit wie viel Herzblut die Stadt zu ihrem großen Vorhaben steht", sagte Renner.

Sanierung in mehreren Etappen

Erste Gespräche mit dem Denkmalschutz fanden statt und verliefen nach Aussagen der Bauexperten zufriedenstellend. Die Sanierung der Immobilien soll in mehreren Etappen erfolgen. So sei es denkbar, dass der Klinkerbau, der gegenüber der Kindertagesstätte steht, 2021 fertig sein könnte. Der Investor hat geplant, in die Häuser nicht nur Läden, Büros und Praxen einziehen zu lassen. Auch Wohnungen sind Bestandteil des Vorhabens.

Diese Pläne werden in den kommenden Wochen präzisiert. Unabhängig davon ist vorgesehen, in absehbarer Zeit mit der Vermarktung der Flächen zu beginnen, damit bald weiteres Leben auf das einstige Industrie- Areal einziehen kann.