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Altes Wohnheim wird von Studentenwerk saniert

Startschuss Freistaat nimmt Förderung wieder auf

Freiberg. An der Heinrich-Heine-Straße in Freiberg tut sich was, nicht nur auf dem Areal zur Külzstraße hin, wo eine Kita und neue Wohnhäuser entstehen sollen. Nein, denn genau gegenüber, dort wo schon vor fünf Jahren ein altes Studentenwohnheim modernisiert wurde, fiel in dieser Woche der Startschuss dafür, ein weiteres Gebäude gleichen Bautyps zu sanieren und für studentisches Wohnen herzurichten.

Thomas Schmalz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiberg, war hocherfreut, dazu mit Staatssekretär Uwe Gaul vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst einen Vertreter der Landesregierung begrüßen zu können. "Denn das ist auch das Ende einer zehnjährigen Pause bei der Förderung von studentischem Wohnraum durch den Freistaat", sagte Schmalz. 100.000 Euro brachte Gaul mit, die für die planerischen Vorbereitungen verwendet werden sollen. Über die genauen Kosten der Modernisierung konnten noch keine Angaben gemacht werden. "Fest steht, dass der Bau gegenüber seinerzeit rund vier Millionen Euro brauchte", sagte Schmalz. "Mit der Summe werden wir wohl heute nicht ausreichen." Der Bau aus dem Jahr 1955 wird nach der Sanierung über 77 Wohneinheiten verfügen, von denen die meisten Einzelappartements sind. Vor sechzig Jahren waren es noch 34 Doppelzimmer gewesen mit den Toiletten auf dem Gang. Baubeginn wird im kommenden Jahr sein. Sollte alles nach Plan verlaufen, so ist die Nutzung ab dem Wintersemester 2021 vorgesehen. Das alles zeige, dass diese Angebote gebraucht werden, meinte Schmalz. Deshalb sei man froh, dass der Bau seinerzeit nicht abgerissen wurde.



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