Altmeister fördert den Nachwuchs

Schach Ulrich Wünsch betreut Schüler beim Schachspiel - junge Talente profitieren vom Denksport

Als Schachspieler hat Ulrich Wünsch schon viel erlebt. Der 69-Jährige war früher in der DDR-Oberliga aktiv und spielt bis heute in der zweiten Mannschaft der USG Chemnitz sachsenweit sowie bei Seniorenturnieren in verschiedensten Orten mit. Wichtig ist ihm aber vor allem die Nachwuchsförderung, weshalb er Kindern in der Grundschule in Langenberg oder in den Gymnasien in Lichtenstein und Waldenburg das Schachspielen lernt. "Man kann nicht früh genug beginnen", sagt Ulrich Wünsch, der begabte Talente wie Jakob Matthäi oder Jack Vogel, die in der Langenberger Grundschule lernen, gezielt fördert. Deshalb konnte sie beispielsweise bei den Chemnitzer Schülermeisterschaften auch schon beachtliche Resultate erreichen. Und nicht nur das. "Gegen meinen Vati gewinne ich meistens", sagt Jakob Matthäi, der auch am Computer regelmäßig trainiert.

Laut Ulrich Wünsch wirkt sich das Schachspielen vielseitig positiv auf das Leistungsvermögen aus. "Es werden viele Fähigkeiten gefördert", sagt der Experte und nennt als Beispiele unter anderem die Konzentrationsfähigkeit und die Vorstellungskraft. Selbst im Kindergarten können schon begonnen werden, Schach zu spielen. Die besten Talente hat Ulrich Wünsch auch schon zum Verein in Chemnitz vermittelt, denn hier wird eine Verjüngung der Teams angestrebt. Nachwuchs ist daher stets willkommen. In den Angeboten für Schüler, die Ulrich Wünsch betreut, sind jeweils zehn bis zwölf Kinder aktiv. Viel mehr sollten es nicht sein, denn aufgrund der unterschiedlichen Leistungslevels ist die individuelle Betreuung der kleinen Denksportler nötig. Doch nicht nur auf den Kopf kommt es beim Schach an. "Bei den großen Turnieren braucht man auch Fitness, um richtig durchhalten zu können", betont Ulrich Wünsch.