Am Fusse des Doms

Freiberg . Die Rettungsgrabungen auf dem Grünen Friedhof neben dem Freiberger Dom St. Marien gehen in ihre letzte Phase, bevor dann das Küsterhaus errichtet wird, in welchem künftig all die Werkzeuge und nötigen Dinge abgestellt werden sollen, die bislang im historischen Kreuzgang gelagert werden. Bei den Arbeiten förderten die Mitarbeiter des Landesamtes für Archäologie erstaunliches zutage. Grabungsleiter Matthias Schubert (Foto) zeigte in dieser Woche der örtlichen Presse einige der Gräber und Fundamentmauern, die sich in der Erde verbargen. "Auffallend sind die unglaublich reichen Grabbeigaben", erzählt er. "Viele Kinder wurden hier bestattet, denen man oft wertvolle Schmuckstücke mitgab." Die Überreste der Toten, die aus dem 17. Jahrhundert stammen, kommen zur genaueren Untersuchung ins Archiv des Landesamtes nach Dresden. Mehr dazu auf Seite 2 .