Am Samstag wird in Freiberg die Welterbe-Urkunde übergeben

Verleihung Erfüllung eines großen Traums für die gesamte Region

Man sei extrem stolz, dass gerade die Silberstadt Freiberg dazu auserwählt worden sei, die Kulisse für die feierliche Übergabe der jener Urkunde zu sein, mit welcher der Welterbetitel für die Montanregion Erzgebirge/Krusnohory festgeschrieben wird. So sagte es Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger in der vergangenen Woche. Am Samstag, dem 14. September, ist es soweit. Um 21 Uhr findet auf dem Obermarkt, gleich vor dem Rathaus, ein Großer Sächsischer Bergmännischer Zapfenstreich statt, bei dem zahlreiche Abordnungen der Knappschaften von dies- und jenseits der Grenze anwesend sein werden. In diesem Rahmen wird die Urkunde an die Region übergeben.

Titel wurde im Juli in Baku zugesprochen

Der Welterbetitel, auf den man rund 20 Jahre lang hinarbeitete, war im Juli bei der Sitzung des Unesco-Welterbekomitees im aserbaidschanischen Baku zugesprochen worden. Ministerpräsident Michael Kretschmer, der dabei selbst vor Ort war, wird auch am kommenden Samstag auf dem Obermarkt anzutreffen sein. Er und viele weitere Vertreter aus Politik, Kultur und Wirtschaft, sind Gäste eines Empfangs beim Oberbürgermeister im Rathaus, bevor der Zapfenstreich beginnt. "Wir hatten noch nie eine so hohe Rücklaufquote bei den Einladungen für eine Veranstaltung", sagt Krüger. "Die liegt nahe bei hundert Prozent, was das hohe Interesse widerspiegelt."

Höhenfeuerwerk soll den Abend krönen

Krönung des Abends wird ein Höhenfeuerwerk um 22 Uhr sein. Dieses musste zum Bergstadtfest im Juni aufgrund der Hitze ausfallen. Nun wird es weithin sichtbar nachgeholt. "Ich bin allen sehr dankbar, die daran mitgewirkt haben, diese Veranstaltung in der Kürze der Zeit zu organisieren", so der Oberbürgermeister. Die Montanregion präsentiert sich an dem Tag ab 15 Uhr mit mehreren Ständen. Um 17 Uhr gibt es eine Bergparade zu Ehren Alexander von Humboldts.