• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Am Tzschirnerplatz wird wieder gebaut

Umgestaltung Arbeiten am zweiten Bauabschnitt sollen im August beendet sein

Auf dem Tzschirnerplatz in Mittweida gehen die Umbauarbeiten weiter. Seit Anfang des Monats wird die Nordseite neu gestaltet. Im Moment werden neue Wasser- und Abwasserleitungen verlegt. "Im Anschluss daran erfolgt der Straßenbau", blickt Mittweidas Bauamtschef Sebastian Killisch voraus. Aufgrund der Maßnahme stehen im Augenblick nur 15 Pkw-Parkplätze auf dem Platz zur Verfügung, der voraussichtlich ab Ende August neu gestaltet wird. Neben einer neuen Rasenfläche entsteht im nördlichen Teil ein kleinerer Spielplatz. Die angelegten Wege innerhalb der grünen Oase werden aus sandigem Belag bestehen. Zur Straße hin sichtlich abgegrenzt, wird eine hohe Hecke angepflanzt. Die bisherigen Pläne, das Toilettenhaus stehen zu lassen, sind vom Tisch. "Im Zuge der Neugestaltung soll es durch ein kleineres WC-Häuschen ersetzt werden", erklärte Killisch. Auch die Trafostation, die sich zurzeit noch neben der öffentlichen Toilette auf dem Platz befindet, wird mit der Umgestaltung des Platzes verschwinden. "WC und Trafohaus erhalten zusammen eine neu gestaltete und viel kleinere Hülle in Blockbauweise", sagte Killisch. Die Kosten für die neue Kompaktstation belaufen sich laut Stadtverwaltung auf reichlich 130.000 Euro. "Der Bau erfordert einen großen Aufwand, denn im neuen Trafohaus werden später alle Elektrokabel für die Straßenbeleuchtung und der Ampelanlage integriert. "Sollte einmal etwas defekt sein, kann die Technik jederzeit ausgetauscht werden, denn die Trafostation ist so konzipiert, dass man sie mit einem Kran heraushebt", erklärte der Bauamtschef. Insgesamt kostet die Neugestaltung des Tzschirnerplatzes rund 715.000 Euro. Die Kommune bekommt dafür 75 Prozent aus dem Programm für städtebaulichen Denkmalschutz zur Verfügung gestellt. Momentan wird noch geprüft, die bisherige Bushaltestelle von der Zimmerstraße an die Kreuzung des umgestalteten Platzes zu verlagern. "Diese Idee wurde von Regiobus vorgeschlagen", sagte OB Matthias Damm. Sollte das realisiert werden, fällt zukünftig eine der derzeit zwei Abbiegerspuren für die Autofahrer weg.