"An manchen Stellen wird es eng"

Interview mit Gesamtleiter Matthias Etzold

Zum Jubiläums-Herbstlauf waren mehr als 2.000 Sportler am Start. Sie schnürten sich bereits zum 30. Mal bei der beliebten Laufveranstaltung in Glauchau die Schuhe. BLICK-Reporter Holger Frenzel führte mit Herbstlauf-Organisator Matthias Etzold das folgende Gespräch.

Wie fällt das Gesamtfazit aus?

Wir sind sehr zufrieden. Alles war sehr gut vorbereitet, die Stimmung bestens. Wenn man bedenkt, dass wir den Ablauf im Vorfeld nicht trainieren, lief alles perfekt ab. Der Lohn des Ganzen waren die neuen Teilnehmerrekorde über 3,2 Kilometer, 10,0 Kilometer, Halbmarathon und beim Walken. Die Tatsache, dass mit Matthias Steiner ein Olympiasieger teilnahm, war das I-Tüpfelchen.

Wo gibt es trotz der positiven Einschätzung noch Verbesserungspotenzial?

Da wir personell am Laufsonntag zeitweilig an Grenzen stoßen, werden wir uns hier Gedanken machen müssen.

Wie bewerten Sie die sportlichen Leistungen der Teilnehmer?

Die Aktiven haben tolle Leistungen gezeigt, egal ob sie nun unter den ersten zehn oder im breiten Mittelfeld beziehungsweise im hinteren Bereich waren. Man kann allen Teilnehmer nur Respekt zollen.

Kevin Richter vom LV Limbach 2000 hat den Hauptpreis gewonnen. Er fliegt 2016 zum Athen-Marathon.

Wird es bei der 31. Auflage, die im nächsten Jahr stattfindet, größere Neuerungen geben?

Wir werden in den nächsten Tagen darüber befinden, ob und welche Änderungen es zur nächsten Auflage geben wird. Sie findet am 30. Oktober 2016 statt. Ein Thema wird auf jeden Fall sein, wie die jeweiligen Laufstrecken die erhöhten Teilnehmerzahlen "verkraften". An manchen Stellen - wie zum Beispiel auf dem Stausee-Damm - wird es auf den ersten Kilometern eng.