Anbau der Rettungswache Flöha übergeben

Übergabe 1,3 Millionen Euro Investitionen

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Landrat Matthias Damm (2.v.r.) übergibt den Anbau an Hans-Ferdinand Schramm, Vorstandschef des DRK-Kreisverbandes Freiberg. Foto: Knut Berger

Flöha. Landrat Matthias Damm hat am Freitag den zweigeschossigen Anbau an die Rettungswache in Flöha an den Vorstandschef des DRK-Kreisverbandes Freiberg, Hans-Ferdinand Schramm übergeben.

Durch die rund 1,3 Millionen Euro teure Investition, deren Kosten komplett durch den Freistaat sowie die Bundesrepublik Deutschland übernommen wurden, verbessern sich die Arbeitsbedingungen für die 41 Mitarbeiter enorm. Beim Bau, der im August 2016 begann, wurde der vorgegebene Kostenrahmen nicht überschritten.

"Natürlich bin ich sehr froh darüber, dass wir den Anbau heute einweihen können. Doch das große Engagement der Mitarbeiter, die jeden Tag des Jahres 24 Stunden bereit sind, anderen Menschen in Notfällen zu helfen, ist nicht hoch genug zu würdigen", sagte der Landrat.

Nach 19 Monaten Bauzeit kann es losgehen

Die Hochwasser der Jahre 2002 und 2013 hatten insbesondere den Sozialtrakt der Rettungswache an der Flöhaer Turnerstraße arg zugesetzt. Deshalb entschied man sich nach eingehender Prüfung und Kostenanalyse, einen Anbau an die Fahrzeughalle zu errichten, in dem Aufenthalts- und Funktionsräume untergebracht sind. Nach einer Bauzeit von rund 19 Monaten wurde das Projekt am vergangenen Freitag durch Landrat Matthias Damm an die Nutzer vom DRK-Kreisverband übergeben.

Wie wichtig die Rettungswache ist, zeigen die Einsatzzahlen des vergangenen Kalenderjahres. 2017 rückten die Fahrzeuge der Wache zu rund 9.000 Einsätzen aus, im gesamten Landkreis Mittelsachsen waren die Retter 23.000 Mal im Einsatz.

Auch der Bürgermeister freut sich über den Anbau

"Ich freue mich insbesondere, dass mit der Übergabe des Bauwerks der Standort der Rettungswache langfristig gesichert ist. Ich bin der Meinung, dass sich der Anbau gut in die angrenzende Gebäudelandschaft einfügt", sagte Flöhas Oberbürgermeister Volker Holuscha (Die Linke). Er wünschte sich in diesem Zusammenhang, dass sich die Mitarbeiter, die täglich eine äußerst verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben, in den neune Räumen wohlfühlen.