Anbau macht Schule bunter

Bau Mehr Barrierefreiheit nach Abschluss der Bauarbeiten

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Passt: Der neue Anbau der Oberschule Niederbobritzsch. Foto: Wieland Josch

Niederbobritzsch. Fast ein wenig golden wirkt der Rahmen um den neuen Anbau an der Oberschule Niederbobritzsch. Modern, und trotzdem nicht fremd schmiegt er sich an das Gebäude, welches im Laufe seiner Geschichte schon zahlreiche Um- und Anbauten erlebt hat. Der älteste Teil stammt aus dem Jahr 1879. In den 1950ern ergänzte man das Ensemble um den heutigen West-, 1993 kam der heutige Ostflügel hinzu. So gesehen ist der Bau ein architektonisches Sammelsurium verschiedener Epochen, und bringt dennoch das Kunststück fertig, wie eine Einheit zu wirken. Auch der neue Anbau macht hier keine Ausnahme, obwohl er nun wirklich ganz aus der Reihe zu tanzen droht. Doch irgendwie gelingt es ihm, sich nicht nur bei-, sondern anzufügen. Er war auch längst bitter nötig geworden, denn mit ihm bekam die Schule einen Fahrstuhl. "Damit erreichen wir den barrierefreien Zugang zu allen Etagen", sagt Bürgermeister Volker Haupt. Dass damit die ewigen Arbeiten am Schulhaus ein Ende finden, ist nicht abzusehen. Noch immer gibt es zu wenige Klassenzimmer, weshalb ein Teil des Unterrichts in extra aufgestellten Containern stattfinden muss.