Anhänger am Bus erhöht Entdeckungsmöglichkeiten

Tourismus Busbahn entwickelt sich auch zum Schlösser- und Burgenexpress

Auf den Anhängern, die sich an den Fahrzeugen der Busbahn befinden, ist Platz für bis zu 16 Fahrräder. Sie kommen zwischen Ostern und Ende Oktober an Wochenenden und an Feiertagen im Abschnitt zwischen Glauchau und Narsdorf zum Einsatz. "Dadurch ergeben sich auch für Familien mit Kindern und für ältere Leute ganz neue Möglichkeiten bei der Planung von Radtouren", sagt Regiobus-Geschäftsführer Michael Tanne. Er macht deutlich, dass die Mitnahme der Räder im Bereich des Verkehrsverbundes Mittelsachsen sogar kostenlos möglich ist.

Zum Tourismustag, der in der Sachsenlandhalle in Glauchau stattfand, hat Michael Tanne über die Entwicklung der Busbahn gesprochen. Sie wurde - nach dem Wegfall des Schienenverkehrs im Muldental - vor 13 Jahren aus der Not heraus geboren. Mittlerweile hat sich die Bezeichnung in der Bevölkerung etabliert. "Wir verknüpfen den Komfort einer Regionalbahn und die Flexibilität eines Omnibusses", stellt Michael Tanne mit Blick auf die vielen Haltestellen, die angesteuert werden können, fest. Als Beispiel nennt er den Stopp in Wechselburg: "Da fallen die Passagiere, die aus dem Bus steigen, fast in die Basilika herein". Wichtig sei, dass in Zukunft eine noch bessere Vermarktung des Angebots gelingt.

Dafür leistet auch der Busbahn-Betreiber seinen Beitrag. Die Linie wird nun als Burgen- und Schlösserexpress beworben. Immerhin befinden sich unterwegs die Schlösser in Glauchau, Waldenburg und Wolkenburg sowie die Rochsburg. Zudem hat man sich für die Teilung der Linie entschieden. Der erste Abschnitt befindet sich zwischen Glauchau und Narsdorf, der zweite zwischen Penig und Geithain.