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Arbeitslosigkeit steigt überall

Bilanz Übliche Entwicklung im Januar

Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar eines Jahres gilt als saisonüblich. Deshalb überraschen die Zahlen, welche die Agentur für Arbeit Freiberg in dieser Woche vorlegte, nicht wirklich. 9,5 Prozent mehr Menschen als im Dezember 2015 sind arbeitslos gemeldet, ein Anstieg auf 12.337. Das klingt zunächst einmal nicht sehr erfreulich, immerhin stieg die Quote damit auf 7,4 Prozent zum Vormonat.

Eine positive Einschätzung der Situation ist dennoch erlaubt, auch wenn der Anstieg in allen Regionen Mittelsachsens zu verzeichnen ist. "Der Anstieg der Arbeitslosigkeit zu Jahresbeginn ist üblich", resümiert Jens Burow, Geschäftsführer Operativ der Arbeitsagentur Freiberg. "Er fiel im Vergleich zum Vorjahr jedoch geringer aus. Zu diesem Zeitpunkt waren es 580 Menschen mehr als in diesem Jahr." Schwerpunkt ist wie stets im Januar witterungsbedingt der Baubereich. Interessant ist, dass die einzelnen Regionen des Landkreises unterschiedlich vom Anstieg der Zahlen betroffen sind.

Den prozentual höchsten verzeichnet dabei Flöha mit 11,4 Prozent, den niedrigsten Döbeln, wo er bei 8,6 Prozent liegt. Seit langer Zeit rutscht damit Flöha auf den zweiten Platz im Ranking, denn nun verzeichnet die Region Rochlitz mit 6,6 Prozent die niedrigste Quote. In Freiberg beträgt sie 6,9 Prozent. Im Ausbildungsbereich rechnet man für 2016 wieder mit hohem Angebot, aber auch einer weiter niedrigen Nachfrage.