Arbeitsplätze gesichert

Textilindustrie Politikerin besucht Betrieb in Glauchau

In der Fertigungshalle an der Lilienstraße in Glauchau laufen weiter die Maschinen. Nachdem die Firma Esda aus Oberlungwitz vor einem Jahr die Produktion eingestellt hat, entschied sich der Strumpfhersteller Ofa aus Bamberg für ein Engagement an dem Standort. Dadurch können einerseits die Tradition der Textilindustrie fortgesetzt werden und andererseits die Arbeitsplätze gesichert werden. 64 Mitarbeiter stehen auf der Lohnliste.

Vor wenigen Tagen hat sich die CDU-Landtagsabgeordnete Ines Springer über die positive Entwicklung informiert. Vor allem mit Blick auf die hohe Frauenquote im Unternehmen sei der Fortbestand der Produktion von großer Bedeutung. "Das ist für die Leute persönlich und natürlich auch für eine Stadt ganz wichtig. Damit bleibt eine Branche, die in Glauchau eine ganz lange Tradition hat, bestehen", freute sich Ines Springer.

Der Strumpfhersteller Ofa hat sich in Glauchau auf die Fertigung von Kompressionsstrümpfen spezialisiert. Zuletzt haben im Durchschnitt rund 93.000 Paare, die anschließend unter anderem in Apotheken verkauft werden, das Werk in der Unterstadt verlassen. Das Unternehmen ist in Westsachsen allerdings auf Wachstum ausgerichtet. Im kommenden Jahr sollen es 100.000 Paare werden, kündigt Geschäftsführer Hartwig Frinke an. Dabei baut er weiterhin auf die Unterstützung von Werkleiter Winfried Hausschild, der bereits seit 1968 in der Fabrik tätig ist und zuletzt auch den Eigentümerwechsel mit Geduld und Ruhe gemeistert hat.