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Atmosphäre sorgt für Erleichterung

Debatte 500 Leute waren bei der Bürgerversammlung

Glauchau. 

Die Verantwortlichen des Betreibers, der Stadt und des Landkreises haben sich am Dienstagabend bei einer kurzfristig anberaumten Bürgerversammlung den Fragen der Einwohner zur geplanten Einrichtung einer Asylbewerberunterkunft an der Rudolf-Breitscheid-Straße gestellt. Das Interesse der Bevölkerung war enorm: Rund 500 Einwohner aus Glauchau fanden den Weg in die St. Georgenkirche. "Die große Teilnehmerzahl bestätigt, wie wichtig es war, die Informationsrunde in dieser Form und jetzt anzubieten", sagt Oberbürgermeister Peter Dresler. Der Rathauschef richtete ein besonderes Dankeschön an die Kirchgemeinde, die bei der Organisation geholfen und die Räume zur Verfügung gestellt hat. Dresler: "Ich glaube, bei allen unterschiedlichen Meinungen, über die Atmosphäre des Abends haben wir uns sehr gefreut". Die Einwohner äußerten vor allem Bedenken hinsichtlich der Sicherheit. Der Betreiber der Unterkunft machte deutlich, dass von einem Asylbewerberheim mit 100 Bewohnern nicht mehr und nicht weniger Gefahr als von jedem anderen Haus mit 100 Bewohnern ausgehen würde. Die Polizei kündigte an, dass die Lage in Glauchau sensibel beobachtet werde. Der Kreistag entscheidet am 5. März, ob die Asylunterkunft in Glauchau eingerichtet werden soll.