Auch in der Corona-Krise: Im Tivoli blickt man nach vorn

Konzerthaus Nötige Arbeiten werden vorgezogen

Freiberg. 

Freiberg. Das Konzert- und Ballhaus Tivoli in Freiberg ist zwar, aus mittlerweile allzu bekannten Gründen, derzeit geschlossen, doch vollkommene Stille herrscht hier deswegen noch lange nicht. Eventmanager Roland Säurich und sein Marketingchef Daniel Metzger sind regelmäßig vor Ort, um nach dem Rechten zu schauen und ein Auge auf die Arbeiten zu haben, die nun etwas früher als geplant vonstattengehen. "Wir lassen die Künstlergarderobe modernisieren", erzählt Säurich. Um Boden und Wände hat sich schon ein Team gekümmert. Nun folgt so langsam die Ausstattung. "Es wird eine Brandschutzdecke eingezogen", so Daniel Metzger. "Und außerdem installieren wir eine Lounge."

Arbeit an den Freiberger Sommernächten

Hinzu kommen noch Arbeitsplätze, denn Künstler und ihre Manager müssen selbst kurz vor ihren Auftritten weiterhin an künftigen Terminen arbeiten oder mit Veranstaltern im Kontakt sein. Auch ansonsten geht Säurich und Metzger die Arbeit nicht aus. So kümmern sie sich beispielsweise um den Tivoli-Anteil an den Freiberger Sommernächten, zu dem Uwe Steimle, City, The Firebirds oder die beliebten Discos gehören.

Karten behalten ihre Gültigkeit

Und auch ansonsten muss manches organisiert werden. Beispielsweise die Verlegung der ausgefallenen Konzerte und Veranstaltungen. Meist werden sie um genau ein Jahr verschoben. Ausfallen soll nichts. Wer bereits eine Karte erworben hat, muss lediglich das neue Datum auf ihr vermerken, denn sie behält ihre Gültigkeit. Über den 20. April hinaus, so Roland Säurich, kann man derzeit einfach keine Aussagen treffen. Das betrifft auch die Schulabschlussbälle. Sieben Oberschulen und drei Gymnasien hatten das Ballhaus dafür gebucht. Ob alles stattfinden kann, steht nicht fest und liegt auch nicht in den Händen des Tivoli. Die Entscheidung darüber trifft die Politik.