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Auf den Spuren des Bergbaus

Geschichte Netzwerk will Übersicht erstellen - Vereine sollen dabei helfen

Die Bergbauhistorie unserer Region reicht weit zurück. Schon vor vielen Jahrhunderten wurde hier nach Erzen geschürft, die Landschaft den Bedürfnissen angepasst und nachhaltig verändert. Heute künden Abraumhalden, Kanäle oder Mundlöcher sichtbar von den Arbeiten vergangener Zeiten. Weithin sichtbar über Freiberg die Anlagen des Schaubergwerks Reiche Zeche, prägend die Zuger Halden und interessant die Gebäude am Abrahamschacht. Alle aufzuzählen, ist leider unmöglich. Doch genau das will das seit Oktober 2013 aktive "Netzwerk Bergbau" erreichen und bittet deswegen die zahlreichen Bergbauvereine und -einrichtungen, die Städte und Gemeinden sowie private Investoren um Mithilfe. "In der Region von Glashütte bis Marienberg, von Zinnwald bis Rossau haben Berg- und Hüttenwesen zahlreiche Zeugnisse und Denkmale hinterlassen", so Projektleiter Markus Link. "Einige sind durch öffentlich zugängige Schauanlagen erlebbar, andere durch übertägige Wanderungen entlang der Lehrpfade." Das Netzwerk erfasst nun alle diese Bergbau- und geologischen Lehrpfade sowie sämtliche angebotenen Bergbauwanderungen systematisch. "Um eine möglichst komplette und detaillierte Übersicht zu erstellen, bitten wir um entsprechende Hinweise", so Link. Dafür sei die Unterstützung von Vereinen und Gemeinden dringend notwendig. Diese können sich an das Projektmanagement bei der Saxonia Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft in Freiberg wenden unter der Telefonnummer 03731/395053 oder per E-Mail an markus.link@saxonia-freiberg.de. Neben der Saxonia stehen noch der Verein Landschaf(f)t Kultur, das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept Silbernes Erzgebirge sowie die Regionen Klosterbezirk Altzella, Augustusburger Land und Lommatzscher Pflege hinter dem Projekt.